Ab nach Mexiko beim Fasching in Hainbücht

Hainbücht.  Tequila im Rachen, Kaktus am Po: Der Hainbüchter Karnevals Club reist in seiner 34. Saison nach Mexiko

Die drei kleinen Mexikaner musizierten zum Fasching in Hainbücht nach Leibeskräften –  und tranken ebenso viel.

Die drei kleinen Mexikaner musizierten zum Fasching in Hainbücht nach Leibeskräften – und tranken ebenso viel.

Foto: Foto: Veit Höntsch

Dicht gedrängt saßen die Besucher zum Auftakt des 34. Hainbüchter Faschings unter dem Motto „Tequila im Rachen, Kaktus am Po, auf nach Mexiko“. Zur Einstimmung wurde die Hainbücht-Hymne geträllert, ehe das knapp dreieinhalbstündige Programm volle Fahrt aufnahm.

Im Minutentakt wechselten die rund 20 Aktiven die Kostüme, folgte auf die Schachspieler von Mexiko der Männertanz, zeigten sich auch die Frauen mit einem sehenswerten Tanz auf der „kleinsten Bühne des Landes“, wie Moderator Gerhard Wollnitzke in der Vergangenheit immer wieder betonte.

Die kleinen, Tequila trinkenden Mexikaner begeisterten das Publikum ebenso wie die Live-Gesänge des Wollnitzke-Teams. Selbst das Überbrücken der Umbaupausen durch das Publikum selbst sorgte für eine tolle Stimmung. Beate Bock kam als „Regierungschefin“ von Hainbücht mit ihren scharfzüngigen Worten gut an. Besser noch als Büttenredner Wilfried Böhm alias Don Quichote Sancho Panza (Silvio Geiling).

Benachbarte Faschingsfreunde werden aufs Korn genommen

Natürlich bekamen die anwesenden Gäste vom Stadtrodaer Carneval Club, der Meusebacher Faschingsgesellschaft bis hin zu den Karnevalisten aus dem Grüntal sowie Jena und Apolda immer wieder ihr Fett weg vom Moderator. Dieser flocht alle Anwesenden geschickt ins Programm ein und sorgte so für die unvergleichliche Atmosphäre des Hainbüchter Faschings.

Durch zahlreiche und vor allem berechtigte Zugaben bedingt erstreckte sich das Programm bis 23.30 Uhr, was viel Geduld und gutes Sitzfleisch von den Besuchern abverlangte. Doch auch Anerkennung für das Mammut-Programm gab es sofort nach Programmende von den Anwesenden zu hören.

Am 15. und 22. Februar ist das Programm nochmals in der Gaststätte in Hainbücht zu sehen.

Zu den Kommentaren