Agrargenossenschaft Hermsdorf: Der Weizen ist abgeerntet

St. Gangloff/Rothenbach  Die Weizenernte ist in der Agrargenossenschaft Hermsdorf abgeschlossen. Alles liegt im Plan, doch die Trockenheit minderte die Qualität.

Am Wochenende wurden die letzten Bestände an Weizen abgeerntet. Insgesamt hatte die Genossenschaft 130 Hektar angebaut.  

Am Wochenende wurden die letzten Bestände an Weizen abgeerntet. Insgesamt hatte die Genossenschaft 130 Hektar angebaut.  

Foto: Andreas Schott

Am Wochenende ist in der Agrargenossenschaft Hermsdorf die Weizenernte abgeschlossen worden. Wie Silvio Bauer, Vorsitzender der Genossenschaft, informierte, seien am Freitag ein 28 Hektar großer Schlag in St. Gangloff/Rothenbach abgeerntet und am Wochenende in Schleifreisen der letzte Weizenbestand von 36 Hektar vom Feld geholt worden. „Das Dreschen lasse ich mir nicht nehmen, das ist Chefsache“, sagt der Agrarchef und schmunzelt.

Insgesamt 130 Hektar an Weizen abgeerntet

Weizen auf einer Fläche von 130 Hektar hat die Genossenschaft in diesem Jahr vom Feld geholt. Der Ertrag sei soweit in Ordnung. „Aber Abstriche müssen wir bei der Qualität machen. Der Rohproteingehalt ist zu gering. Es hat ganz einfach an Feuchtigkeit gefehlt“, erklärt der Experte. Insgesamt bewirtschaften die Hermsdorfer eine Fläche von 630 Hektar. Neben Weizen haben sie Wintergerste, Triticale, Raps und Wiesen für die Futterversorgung im Bestand. Denn die Genossenschaft verfügt zudem über 230 Milchkühe, die es zu versorgen gilt.

Seit Anfang Juli waren die Bauern mit den Mähdreschern im Ernteeinsatz auf den eigenen Feldern, aber auch in Lohnarbeit unterwegs.

Und die nächsten Aufgaben warten schon. Denn in den kommenden Tagen beginne man unter anderem mit den Vorbereitung für die Aussaat von Raps beziehungsweise der Gerste. Und voraussichtlich Ende September steht noch die Ernte von Mais an. Bis dahin erhofft sich der Agrarvorsitzende noch ein paar kräftige Regengüsse, damit sich der Kolben ordentlich ausbilden kann.

„Nach derzeitigem Stand erwarte ich aber eine gute Maisernte. Denn wir hatten im Gegensatz zu manch Nachbargenossenschaften mehr Glück und haben die nicht allzu häufigen Niederschläge auf unseren Beständen abbekommen. Selbst wenn heutzutage eine ganze Regenfront angekündigt wird, heißt das noch lange nicht, dass es überall hier in der Region abregnet. Wenn man Pech hat, bekommt man nur ein paar Tropfen ab“, hat der Vorsitzender festgestellt.

In der Agrargenossenschaft Hermsdorfer Kreuz sind insgesamt zehn Mitarbeiter tätig. Neben dem Hauptsitz in St. Gangloff ist die Genossenschaft noch in der Holzlandstadt mit einem Pflanzenbaustützpunkt präsent.

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