Andreas Häusler aus Bad Klosterlausnitz ist der einzige Starter aus unserer Region in Tschechien

Hranice na Morave  Leichtathletik 33. Läuferzehnkampf: Der aus Bad Klosterlausnitz stammende Andreas Häusler war der einzige Starter aus unserer Region beim viertägigen Königswettkampf der Läufer in Tschechien.

Andreas Häusler vom SV Hermsdorf wurde Zweiter in seiner Altersklasse. Foto: Jens Henning

Andreas Häusler vom SV Hermsdorf wurde Zweiter in seiner Altersklasse. Foto: Jens Henning

Foto: zgt

„Ich bin durchgekommen. Viel mehr kann und möchte ich über die vier Tage aus sportlicher Sicht nicht sagen. Es war für mich kein überragender Wettkampf. Das sieht man auch, wenn man die Gesamtpunkte sieht, die ich in den Vorjahren geholt habe“, sagte Andreas Häusler (57) vom SV Hermsdorf.

Vom Donnerstag bis Sonntag gehörte der Ausdauerläufer zum Teilnehmerfeld des 33. Internationalen Läuferzehnkampfes im tschechischen Hrancie nach Morave.

Mit 2716 Punkten nach zehn Disziplinen belegte Häusler in der M 55 den zweiten Platz. In der Männer-Gesamtwertung war das Platz 55. Häusler war der einzige Sportler aus der Region bei der Königsdisziplin im Ausdauersport.

Der viertägige Wettkampf begann für Häusler mit einer Schrecksekunde. Während der 60 Meter verletzte er sich an der Leiste. Mit seiner Zeit von 11,62 Sekunden, die ihn nur 183 Punkte brachte, war er nicht zufrieden. „Die Beschwerden habe ich auch über 100 Meter gespürt. Die Kurzstrecken sind nicht mein Ding. Ärgerlich war es trotzdem, dass ich so einen Einstieg hingelegt habe“, sagte der Mann aus Bad Klosterlausnitz. Seine Stärken liegen auf den langen Strecken. Für seine Leistungen über 3 000 Meter (12:33,84 Minuten), über 5 000 Meter (21:51,15 min) und zum Finale über 10 000 Meter (45:33,36 min) bekam er jeweils über 300 Punkte gutgeschrieben. „Ich habe schon gemerkt, dass mir das Tempotraining fehlt. Deshalb waren auch die Zeiten über die langen Strecken nicht so wirklich gut. Beim Läufer-Zehnkampf geht es nur ums eins: verletzungsfrei durchkommen.“

Der dominierende Verein war der GSAV Vitalis. Hinter den vier Buchstaben steht die Groninger Studenten-Athletik-Vereinigung. Die Holländer probten den Ernstfall für 2017. Da sind sie Gastgeber für den 34. Läuferzehnkampf in Hengelo. „Diese Stadt hat in der Leichtathletik einen sehr guten Ruf. Da gab es ja viele große Meetings“, sagte Häusler.

Die Hermsdorfer, die 2007 Gastgeber waren für den Läuferzehnkampf, denken im Moment nicht an eine erneute Ausrichtung. „Das ist kein Thema. Wir wollen erst einmal sehen, wie wir in den nächsten Jahren personell aufgestellt sind. Für einen solchen Wettkampf braucht man ein großes Team“, sagte Häusler.

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