Andreas Schott über Strom im Zeitzgrund bald auch bei Sturm

Ich muss bekennen, mich beeindruckt das sogenannte horizontale Spülbohrverfahren immer wieder auf‘s Neue.

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Ich muss bekennen, mich beeindruckt das sogenannte horizontale Spülbohrverfahren immer wieder auf‘s Neue. Eine Erfindung, die in den 70-er Jahren in den Vereinigten Staaten seine Anfänge nahm, und stetig weiterentwickelt wurde. Ein geniale Methode, um unterirdisch in kurzer Zeit über mehrere hundert Meter Bohrlöcher zielgenau erstellen zu können, um unter anderen Rohre oder Kabelleitungen verlegen zu können.

Dass das ausgefeilte Bohrverfahren auch vertikal recht gut funktioniert, beweisen die Heidler-Bohrspezialisten derzeit im Zeitzgrund. Bis zu 50 Prozent an Steigung haben sie dabei mühelos überwunden und die Steuerungstechnik exakt dorthin dirigiert, wo ihr Zielpunkt fixiert war. Beeindruckend finde ich und zolle den Spezialisten Respekt.

Denn man stelle sich mal vor, man müsste in offener Bauweise Gräben, bergan- und bergab, mitten durch den Wald ziehen. Das wäre für Mensch und Technik eine enorme Herausforderung, die zudem mehr als zeitaufwendig wäre. Ganz abgesehen davon, dass für die Trassenführung wohl auch der eine oder andere Baum hätte fallen müssen. Letztendlich dienen diese Arbeiten dafür, dass Strommasten, Relikte einer längst vergangenen Zeit, aus dem Landschaftsbild verschwinden. Aber viel entscheidender ist, das Abnehmer künftig auch bei heftigen Sturm mit einer stabilen Stromversorgung rechnen können!

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