Auto brennt auf A9: Alle drei Insassen ohne Fahrerlaubnis und ohne Zulassung, aber auf Drogen

red
Wegen eines brennenden Autos sind Polizei und Feuerwehr zur A9 ausgerückt. Als die Personalien kontrolliert wurden, wollte keiner den Wagen gefahren sein.

Wegen eines brennenden Autos sind Polizei und Feuerwehr zur A9 ausgerückt. Als die Personalien kontrolliert wurden, wollte keiner den Wagen gefahren sein.

Foto: Autobahnpolizeiinspektion

A9 Höhe Gösen.  Die Polizei ist gemeinsam mit der Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf die A9 geeilt. Wie sich herausstellte, hatte keiner der Insassen einen Führerschein. Doch das war nicht das einzige Vergehen.

Montagabend gegen 18.40 Uhr meldete ein Zeuge einen beginnenden Fahrzeugbrand auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg in Fahrtrichtung München. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen bereits gelöscht. Ein technischer Defekt im Motorraum war die Ursache.

Als die Streife der Autobahnpolizei die Daten der drei Insassen prüfte und wissen wollte, wer den Peugeot fährt, wollte keiner der Fahrer sein. Der Grund war schnell gefunden: Keiner der Männer konnte eine gültige Fahrerlaubnis vorlegen. Des Weiteren war das Auto seit dem 18. April abgemeldet, und zwei der drei Insassen wurden positiv auf Cannabis getestet.

Durch Zeugenaussagen vor Ort konnte schließlich ein 33-Jähriger, der zu den Cannabis-Konsumenten zählte, als Fahrer identifiziert werden. Ihn erwartet nun u.a. ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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