Bauplan „Zum Mühltal“ soll abgespeckt werden

Eisenberg.  Investor will in Eisenberg nur noch eine Stadtvilla und einen Garagenkomplex errichten.

Die Bauhelme müssen im geplanten Baugebiet „Zum Mühltal“ noch warten.

Die Bauhelme müssen im geplanten Baugebiet „Zum Mühltal“ noch warten.

Foto: Andrea Fricke / TA

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Im Ursprung hatte der Bauherr in der Oskar-Weise-Straße in Eisenberg mehr vor mit seinem Bebauungsplan „Zum Mühltal“. Nun soll der im Jahr 2017 bereits vom Bauordnungsamt genehmigte Bebauungsplan für das Areal im Abzweig von der Mühlenstraße in Eisenberg geändert werden. In einem Schreiben an die Eisenberger Stadtverwaltung teilt der Bauherr mit, dass er in dem Gebiet nur noch ein Mehrfamilienhaus in Form einer Stadtvilla errichten wolle. Statt einer weiteren Stadtvilla wolle er nun zu den in der Nachbarschaft bereits bestehenden Garagen einen weiteren Garagenkomplex und Stellplätze für Autos errichten. Das jedoch erfordere – so hat es seine Rücksprache mit dem Bauordnungsamt des Kreises ergeben – eine Änderung zum bereits beschlossenen und genehmigten vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Der Hauptausschuss des Eisenberger Stadtrates wird sich mit der vorgeschlagenen Änderung in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 23. Januar befassen. Am 30. Januar soll dazu der Bauausschuss beraten.

Stadtrat hat zu entscheiden

Eine Entscheidung soll der Stadtrat in seiner Sitzung am 6. Februar fällen. Aus Sicht der Stadt bewirke eine Änderung des Bauvorhabens auch eine wesentliche Änderung für das städtebauliche Ziel in dem Wohngebiet. Allerdings würde das Gelände weniger versiegelt, weshalb keine wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die Natur zu erwarten seien.

Hauptausschuss in Eisenberg am Donnerstag, 23. Januar, 18 Uhr im Ratssaal am Markt

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