Bei Hermsdorf Bremse abgebaut: Brummifahrer will so bis Moskau

Hermsdorf  Ein 28-jähriger Lkw-Fahrer aus Weißrussland hat nach einem technischen Problem an seinem Laster die Bremse am Anhänger außer Betrieb gesetzt und wollte so noch bis nach Moskau fahren. Die Polizei zog den Mann bei Hermsdorf aus dem Verkehr.

Das demontierte Bremsgestänge.

Das demontierte Bremsgestänge.

Foto: Autobahnpolizei Thüringen

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Die Lkw-Kontrollgruppe der Autobahnpolizei stoppte den mit einem Maschinenteil beladenen Schwertransport mit Überbreite und Überhöhe am Hermsdorfer Kreuz auf der A 9.

Bei der technischen Überprüfung stellten die Beamten fest, dass an einer Seite des Aufliegers kürzlich das Bremsgestänge abgeschraubt und somit die Bremsanlage außer Betrieb gesetzt wurde. Eine der Bremsen war wohl so verschlissen, dass sie heiß gelaufen war und ein Rad zum Blockieren gebracht hatte. Daraufhin hatte der Fahrer vor zwei Tagen die Bremse kurzerhand stillgelegt und so das Problem für sich gelöst.

Stillgelegt hat dann auch die Polizei den Laster, der mit einer nur einseitigen Bremsanlage in einem verkehrsgefährdenden Zustand war. Der Schwertransporter muss nun vor Ort repariert werden, bevor die Fahrt weitergehen darf. Die Strafe für diese gefährliche Aktion: 205 Euro plus Zwangspause.

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