Dinosaurier-Schau in Eisenberg enttäuscht

Eisenberg.  Besucher vermissen die angekündigten Attraktionen. Veranstalter: „Man kann nicht alle zufrieden machen“

Besucher waren von der „Jurassic Expo“ am Wochenende in Eisenberg enttäuscht. Das Foto stammt von einer Ausstellung in Gotha.

Besucher waren von der „Jurassic Expo“ am Wochenende in Eisenberg enttäuscht. Das Foto stammt von einer Ausstellung in Gotha.

Foto: Veranstalter

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Besucher der „Jurassic Expo“, die am Wochenende in der Stadthalle in Eisenberg gastierte, haben sich bei der Redaktion über die Veranstaltung beschwert. „Wirklich absoluter Mist für das Geld“, schreibt eine Leserin auf Facebook. Da habe sich kein Dino bewegt oder Geräusche gemacht, wie angekündigt, auch Knochen hätte man nirgendwo ausbuddeln können. „Was wir sahen, war mehr als trostlos“, schreibt uns ein Leser aus Hermsdorf. Die ganze Ausstellung habe nur aus mehreren Aufstellern bestanden, die Informationen über die Saurier enthielten – „aber von 50 Modellen weit und breit keine Spur.“ „Wir waren nach einer Minute wieder draußen“, erzählt ein Besucher, der samt Familie aus Jena angereist war. Vor der Halle hätten sie dann sogar andere Familien vor dem Besuch gewarnt.

Nur der bewegliche Dinosaurier habe nicht funktioniert

„Es gab genau eine Person, die sich beschwert hat“, sagt Veranstalter Dustin Schmidt, der die Besucherzahl am Wochenende mit 500 bis 600 Personen angibt. „Das einzige, was nicht funktioniert hat, war der bewegliche Dinosaurier.“ Ansonsten hätte man alles wie angekündigt angeboten. „Wir haben so viele Modelle in die Halle gestellt, wie reingepasst haben, inklusive denen davor waren es 41.“ Man könne eben nie alle Besucher zufriedenstellen.

Bei Stadthallen-Betreiber Hartmut Lindner war am Montagnachmittag noch keine Beschwerde bezüglich der Dinosaurier-Schau angekommen. Bei der Übergabe der Halle am Sonntagabend habe der Veranstalter nur von relativ wenig Besuchern gesprochen. Ärger gab es aber bereits im Vorfeld. Wie Hartmut Lindner durch die Anrufe mehrerer Ordnungsämter erfuhr, hätten die Veranstalter in der Region illegal plakatiert, um für die Veranstaltung zu werben.

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