Dokumentarfilm über Fukushima in Stadtbibliothek

Hermsdorf. Einen Dokumentarfilm über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima wird am Donnerstag um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Hermsdorf gezeigt. Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima kommen die Opfer zu Wort. Während sich die junge Anti-Atom-Bewegung in Japan allmählich auf die

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Hermsdorf. Einen Dokumentarfilm über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima wird am Donnerstag um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Hermsdorf gezeigt.

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima kommen die Opfer zu Wort. Während sich die junge Anti-Atom-Bewegung in Japan allmählich auf die Straßen begibt, um den Atom-Wahnsinn zu beenden, versuchen Regierung und Konzerne die Unbedenklichkeit der nuklearen Pest wieder in die Köpfe der Menschen zurück zu drängen.

Dorothée Menzner (Die Linke), Mitglied des Deutschen Bundestages, und Ralph T. Niemeyer, freier Journalist, begaben sich ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe nach Japan, um mit den Opfern, mit Wissenschaftlern, aber auch mit Überlebenden des USA-Atombomben-Gaus in Hiroshima und Nagasaki zu sprechen. Zwei Wochen Gespräche mit Menschen, die sich gegen die Atomkraft wehren und mit Expertinnen und Experten, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn sie die Ursache und die Schuldigen der Atomkatastrophe benennen.

Der Film ist eine Annäherung an ein Land, das mit Hiroshima und Nagasaki wie kein zweites unter nuklearen Katastrophen zu leiden hatte und trotzdem nicht die Finger von der Nutzung der Atomenergie lassen will.

Ralph Lenkert (Die Linke), Mitglied des Bundestags und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, lädt alle Interessierte zu dieser Veranstaltung ein. Nach dem 60-minütigen Film besteht die Möglichkeit mit der Mitautorin Dorothée Menzner und Ralph Lenkert zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

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