Eisenberg: Kalenderspendenaktion bringt 655 Euro

Eisenberg/Schkölen.  Kunden der Mühltalapotheke haben für den Verein „Mit Hunden helfen“ aus Schkölen fleißig die Spendenbox gefüllt.

Die diesjährige Kalenderspendenaktion der Mühltal-Apotheke in Eisenberg hat 655 Euro erbracht. Das Geld geht an den Verein "Mit Hunden helfen" aus Schkölen. Über den Scheck freuen sich Margot Kuhr, Ulf Krauß und Jutta Timmler vom Verein sowie die Leiterin der Apotheke, Silke Schulz (von links).

Die diesjährige Kalenderspendenaktion der Mühltal-Apotheke in Eisenberg hat 655 Euro erbracht. Das Geld geht an den Verein "Mit Hunden helfen" aus Schkölen. Über den Scheck freuen sich Margot Kuhr, Ulf Krauß und Jutta Timmler vom Verein sowie die Leiterin der Apotheke, Silke Schulz (von links).

Foto: Susann Grunert

Ein Kalender für das neue Jahr – schon lange ist das ein besonderer Service der Mühltal-Apotheke in Eisenberg für ihre Kunden. Als Dank können diese eine Spendenbox füllen. „Unsere Richtgröße ist immer ein Euro, aber viele geben mehr“, sagt Leiterin Silke Schulz.

655 Euro hat die letzte Spendenaktion erbracht. Das Geld wird an Vereine oder Einrichtungen aus der Region gespendet. In diesem Jahr ist der Verein „Mit Hunden helfen“ aus Schkölen der Empfänger. Wie es dazu kam? „Unsere Kuchenfrau ist hier Kundin“, erzählt die Vereinsvorsitzende Margot Kuhr lachend. Und Jutta Timmler, wie sie selbst sagt, ein Mitglied der ersten Stunde, stellte die Arbeit des Vereins in der Apotheke vor. „Da haben wir gedacht, dass sich das gut für unsere Aktion eignen könnte“, sagt Silke Schulz.

Über ausgelegte Flyer und Broschüren konnten sich die Kunden während der Kalenderspendenaktion über den Verein informieren, den Margot Kuhr 2018 in Schkölen gegründet hat. Ein Anliegen der 33 Mitglieder ist es, Betroffenen eine sogenannte Kynotherapie zu finanzieren. Dahinter verbirgt sich eine hundegestützte Therapie, die bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen eingesetzt werden kann. Die Kosten dafür werden allerdings nicht von den Krankenkassen getragen.

Der Verein setzt sich aber auch in anderer Form für Menschen in der Region ein. „Im vergangenen Jahr haben wir den Kindern einer alleinerziehenden Mutter, die selbst erkrankt war, einen Ferientag im Trappercamp in Etzdorf finanziert“, erzählt Margot Kuhr. In dieser Form wolle man auch dank der Spende in diesem Jahr wieder helfen. Dafür kooperiert man mit dem Kinderschutzbund in Eisenberg. „Damit das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es benötigt wird.“

In der Apotheke soll den Kunden im Anschluss mit einem Plakat und Bildern gezeigt werden, dass mit ihrer Spende viel Gutes getan werden konnte.

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