Eisenberger aus der Pfalz, dem Allgäu, aus Österreich und Thüringen

Was haben die Pfalz, das Allgäu, das Burgenland in Österreich und Thüringen gemeinsam? - Eine Stadt bzw. Gemeinde namens Eisenberg. Das 13. Treffen der "Eisenberger Großfamilie" ging am Wochenende über die Bühne der Stadthalle im thüringischen Eisenberg.

Die Eisenberg-Bürgermeister mit ihren Frauen: von links Franziska und Alfons Stapf (Allgäu), Lioba und Adolf Kauth (Pfalz), Xenia und Ingo Lippert (Thüringen) sowie Martina und Herbert Weber (Österreich, stellv. Bürgermeister) bei den 13. Eisenberger Tagen.

Die Eisenberg-Bürgermeister mit ihren Frauen: von links Franziska und Alfons Stapf (Allgäu), Lioba und Adolf Kauth (Pfalz), Xenia und Ingo Lippert (Thüringen) sowie Martina und Herbert Weber (Österreich, stellv. Bürgermeister) bei den 13. Eisenberger Tagen.

Foto: zgt

Eisenberg. Unter den Gästen des "Eisenberg-Treffens" waren gute alte Bekannte, so die Bürgermeister Adolf Kauth (Pfalz) und Alfons Stapf (Allgäu) sowie Bürgermeister-Stellvertreter Herbert Weber (Österreich) und ihre Frauen, alle schon zum dritten Mal hier dabei. Aber auch viele neue Gesichter bereicherten das Treffen, junge Leute wie die Sänger des Chors der Realschule Eis./Pfalz. Ihr Auftritt am Sonnabend gefiel so gut, dass das Publikum nach einer Zugabe verlangte.

Doch der Reihe nach. Angereist waren die Gäste am Freitagabend. In der Stadthalle erlebten sie "Eine Leiche zum Tee", die Vorführung der Kleinkunstbühne der Mohrenstadt e.V. kam sehr gut an, ebenso die Schalmeienmusik. Am Sonntag gab’s eine Fahrt nach Naumburg und eine Schiffsfahrt von Bad Kösen zur Rudelsburg.

Am Abend in der Stadthalle folgte ein buntes Programm mit Darbietungen aus allen vier Eisenbergs. Für den Gastgeber waren erstmals die Sportler vom Taekwon-Do Eisenberg e.V. dabei sowie Kraftsportler Hansi Pietsch. "Milo Barus 2.0.", wie ihn Moderator Ronny Kilian vorstellte, zeigte dem staunenden Publikum einige der Kraft-Kunststückchen des einst weltstärksten Mannes. Er verbog ein Hufeisen, schlug einen Hufnagel durch ein Brett, zog ihn mit den Zähnen wieder heraus. Auch mit den Zähnen hob er ein Bierfass - und einen Bürgermeister. Aus der Pfalz schritten die rotgewandeten "Weinritter" auf die Bühne, die es sich zur Aufgaben gemacht haben, "die Weinkultur zu verbreiten und zu bewahren." Es folgte der Chor der Realschule. Vom Auftritt der jungen Sänger war selbst Bürgermeister Adolf Kauth so begeistert, dass er spontan 40 T-Shirts zusagte.

Das Eisenberger Allgäu bot traditionell die Alphornbläser im Programm auf, und ein weiterer Höhepunkt war die Abordnung der "Kistenkramer". Herbert Weber aus Eisenberg an der Pinka überbrachte Grüße von Bürgermeister und Amtsleiter, die wegen der gestrigen Präsidentenwahl in Österreich nicht mitkommen konnten, und dankte "für diese drei wunderschönen Tage", die mit einem Festgottesdienst in der Stadtkirche ausklangen.