Eisenberger Elisabeth-Apotheke steuert durch bewegte Zeiten

Eisenberg.  Im Haus setzt man auf kontinuierliche Betreuung der Stammkundschaft. Seit 30 Jahren ist das schon so

Seit 30 Jahren bietet die Elisabeth-Apotheke von Inhaber Matthias Sack in Eisenberg ihre Dienste an.

Seit 30 Jahren bietet die Elisabeth-Apotheke von Inhaber Matthias Sack in Eisenberg ihre Dienste an.

Foto: Martin Schöne

Wenn Matthias Sack zurückblickt auf die bewegten Zeiten, die er als Inhaber der Elisabeth-Apotheke in Eisenberg erlebt hat, kommt er auf viele gute, aber auch schwierige Zeiten zu sprechen. „Wir freuen uns, dass wir uns in vielen Jahren in Eisenberg durch die gute Versorgung der Patienten einen guten Namen gemacht haben“, sagt Matthias Sack.

Das sei zum Beispiel in den schwierigen Jahren der Gesundheitsreformen unter der Regierung von SPD-Kanzler Gerhard Schröder nicht immer einfach gewesen, erinnert er sich. Damals hätten die Sozialkassen unter massivem Geldschwund gelitten und das habe Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem gehabt. „Aber wir haben eine treue Stammkundschaft in unserer kleinen Stadt“, führt er aus. Trotz Corona-Pandemie und großflächigem Apothekensterben, besonders in ländlichen Regionen, sei die Elisabeth-Apotheke bis heute stabil. Das mache ihn und die sieben Mitarbeiterinnen stolz.

Dank an Mitarbeiter und Kunden

Daher freue man sich auch besonders auf die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Apotheke, die am Montag und Dienstag mit besonderen Aktionen, Rabatten und einem Suchspiel für Kinder begangen werden. Er dankt besonders seinem Team und auch den langjährigen Kunden. Es sei der große Vorteil der Apotheken vor Ort, dass man über die Zeit die Mehrzahl der Kunden persönlich kenne und so speziell auf deren Interessen eingehen könne, sagt Matthias Sack.

Er hat die Leitung des Hauses im Jahr 2003 vom Vater übernommen. Im selben Jahr wechselte die Apotheke den Standort, von der Friedrich-Ebert-Straße zum Großen Brühl, wo sie bis heute am Eingang zum Steinweg die Kunden empfängt. Benannt wurde die Apotheke nach der Ehefrau des ersten Apothekers. Seit 1948 gibt es die Elisabeth-Apotheke in Eisenberg. Herausforderungen gebe es auch heute genug. Durch die Corona-Regeln dürfen aktuell nur zwei Kunden auf einmal ins Geschäft, sodass manch einer kurz im Regen warten muss, berichtet Sack und bittet die Kunden dafür um Verständnis.