Eisenberger Nacht-Weihnachtsmarkt erlebt Ansturm

Eisenberg.  Der 13. Eisenberger Nacht-Weihnachtsmarkt übertrifft alle Erwartungen – zwei Tage im vorweihnachtlichen Fieber mit 50 Buden und 47 offenen Geschäften.

Eisenberger Nacht-Weihnachtsmarkt mit viel Musik, vielen Ständen, viel Essen und einem reichhaltigen Bühnenprogramm.

Eisenberger Nacht-Weihnachtsmarkt mit viel Musik, vielen Ständen, viel Essen und einem reichhaltigen Bühnenprogramm.

Foto: Jens Henning

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Der 13. Eisenberger Nacht-Weihnachtsmarkt, der auch in diesem Jahr über zwei Tage ging, hat alle Erwartungen übertroffen. „Der Freitag war aus meiner Sicht unheimlich gut besucht. Da waren viel mehr Leute in der Stadt unterwegs als im vergangenen Jahr. Der Sonnabend ist ja sowieso ein Selbstläufer“, sagte Christine Daum, Vorsitzende der Eisenberger Innenstadtinitiative.

Sie war zwar an den beiden Tagen fast komplett nur in ihrem Geschäft auf dem Steinweg aktiv, „dennoch habe ich ein gutes Bauchgefühl. Ich bin ja mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen. Ich denke, das war ein guter Weihnachtsmarkt. Der gesamte Aufwand und die vielen Stunden der Vorbereitung haben sich bezahlt gemacht. An so einem Fest hängt ja viel dran. Um so größer ist die Freude, wenn man mit erleben darf, wie belebt die Innenstadt ist“, sagte Daum.

Petrus meinte es gut mit den Eisenbergern. Am Freitag huschte zwar ein kurzer, aber heftiger Schauer über die Kreisstadt. Das war es aber schon. Diese Dusche war nicht zu vergleichen mit dem miesen Freitagswetter von 2018.

Mitten drin im Getümmel war Bürgermeister Michael Kieslich. Er konnte kaum fünf Meter gehen, da reichte er einer Besucherin oder einem Besucher zur Begrüßung die Hand. Fast immer an seiner Seite war Eisenbergs Stadtmanager Max Nottrodt., der die wichtigen Zahlen parat hatte. Auf dem Markt waren 32 Buden aufgebaut, auf dem Steinweg weitere 18. Neben den 50 Ständen beteiligten sich diesmal 47 Händler mit Sonderöffnungszeiten.

„Wir haben alle halbe Stunde einen Programmpunkt vorbereitet auf der Bühne. Es ist also für jeden Besucher etwas dabei“, sagte Kieslich am Sonnabend. Da war gerade die Prämierung und Versteigerung der schönsten Pfefferkuchenhäuser beendet. Die fünf Häuser fanden nicht nur neue Besitzer. Es kam auch eine schöne Summe zusammen. Das ersteigerte Geld bekommen die Kindergärten Eisenbergs.

Erstmals musste der Nacht-Weihnachtsmarkt ohne den Musiker, Sänger und Schauspieler Georg Zurawski (81) als Weihnachtsmann auskommen. „Orje hatte uns ja schon im letzten Jahr erklärt, dass er künftig nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Deshalb hatten wir uns schon frühzeitig dank der Hilfe von Wilfried Mengs nach einen neuen Weihnachtsmann umgeschaut“, sagte Kieslich. Und der „Neue“, der ein völlig anderes Kostüm trug als sein prominenter Vorgänger, machte seine Sache sehr gut. Zurawski war dennoch präsent, wenn auch nur als Titelbild auf den Flyern für den Nacht-Weihnachtsmarkt.

Neulinge waren in diesem Jahr auch die Vertreter der Patenschafts-Kompanie aus Gera.

Der Sieg beim Kegeln ging an das Team der Pfingstgesellschaft Friedrichstanneck vor dem Schuhhaus Helcig und der Volksbank. 29 Teams waren dabei. Die Siegermannschaft bekam als Preis 100 Euro. Die restlichen 770 Euro, die durch die Startgebühren eingesammelt wurden, wandern an die Abteilung Tischtennis im TSV Eisenberg.

Bis zum 14. Nacht-Weihnachtsmarkt dauert es zwar jetzt ein Jahr. Doch Kieslich, Nottrodt, Daum, Mengs und Co. werden spätestens bei der ersten großen Auswertungsrunde die ersten Planungen für den Markt im Jahr 2020 vornehmen.

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