Eisenberger zieht bei Technik-Olympiade ins Landesfinale ein

Marvin Berger belegt Platz drei bei der Technik-Olympiade des Schulamtes Ostthüringen im Hermsdorfer Berufsschulzentrum. Wissenstest sowie Fertigkeiten bei praktischer Übung wurden abverlangt.

Marvin Berger aus der Regelschule Eisenberg meistert die praktische Herausforderung der Technik-Olympiade und wird mit einem dritten Platz belohnt.  Foto: Andreas Schott

Marvin Berger aus der Regelschule Eisenberg meistert die praktische Herausforderung der Technik-Olympiade und wird mit einem dritten Platz belohnt. Foto: Andreas Schott

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Hermsdorf. Hammerschläge sind im Takt zu hören, und das rhythmische Sägen von Sperrholz mit einer Handsäge bestimmen den Geräuschpegel in einem Fachkabinett des Hermsdorfer Berufsschulzentrums am gestrigen Vormittag.

Insgesamt 14 Achtklässler aus sieben Schulen des Schulamtes Ostthüringen stellten sich bei der Technik-Olympiade dem praktischen Prüfungsteil. Das Anforderungsprofil lautete: In einhundert Minuten aus Sperrholz einen kleinen Sortierkasten zu bauen.

Eifrig waren die Schüler aus Regelschulen in Eisenberg, Hermsdorf, Bad Köstritz, Neustadt/Orla, Gera, Tanna und Bad Lobenstein - Teilschule Blankenberg, bei der Sache. Sie hatten sich allesamt zuvor in Regionalausscheiden für den Wettbewerb qualifiziert.

Schüler haben Spaß an der praktischen Arbeit

"Den drei Besten winkt die Teilnahme am Thüringenfinale", erläutert Edgar Gleu, Fachlehrer an der Stadtrodaer Regelschule und einer der Organisatoren des vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) getragenen Wettbewerbes.

Mit Freude war unter anderem auch Marvin Berger aus der Eisenberger Regelschule beim Werkeln. Das mache ihm richtig Spaß und er sei gern praktisch tätig. Die Übung sei für ihn keine Herausforderung, bekennt der 13-Jährige. Und auch den zehnminütigen Theorietest, bei dem Fragen zu Getrieben zu beantworten waren, habe ihm keine Mühe bereitet, sagt er und schlägt den nächsten Nagel in sein Kästchen ein.

Am Ende des Wettbewerbes kann er sich über einen dritten Platz freuen und hat somit auch die Qualifikation für das Thüringer Landesfinale in der Tasche.

Nur Nicole Weisbach (Tanna) und Anna Bartl (Bad Lobenstein - Teilschule Blankenberg), muss er den Vortritt mit Platz eins und zwei lassen. "Termin und Ort des Thüringenausscheides stehen noch nicht fest. Aber man kann davon ausgehen, dass Erfurt der Austragungsort sein wird", informiert Edgar Gleu.

Zufrieden zeigt sich auch der Leiter der Eisenberger Regelschule, Jürgen Lindig. Er hat seine drei teilnehmenden Jungen, neben Marvin haben sich Brian Trinkler und Kevin Bock qualifiziert, begleitet. "An unserer Schule beschäftigen sich die Schüler im Fach Wirtschaft und Technik gern mit Holzarbeiten. Und wir vermitteln Kenntnisse im technischen Zeichnen", so der Schulleiter.

Gleich nebenan hatte Sophia Bonk (14) aus der Regelschule Hermsdorf ein Holzstück in die Werkbank eingespannt. Die Freude beim handwerklichen Tun ist auch ihr deutlich anzusehen. "Ja, ich betätige mich gern handwerklich", gibt sie lächelnd zu. Nicht weniger akribisch beschäftigt sich der zweite Hermsdorfer Regelschüler, Fabian Hochheim (13), mit seinem Übungsstück.

Fachlehrer Matthias Geithe aus der Regelschule Hermsdorf, schaute seinen Schülern ebenso über die Schulter. Seit drei Jahre arbeite man eng mit dem Hermsdorfer Berufsschulzentrum zusammen. "Einmal pro Woche sind Schüler von uns hier und beschäftigen sich unter Anleitung von erfahrenen Berufsschullehrern mit Holz, Metall und lernen Maurerarbeiten kennen", berichtet Matthias Geithe.

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