Erneuerbare in der Novelle: Protest aus dem Saale-Holzland

Eisenberg.  Protest aus dem Saale-Holzland gegen geplante EEG-Novellierung

Photovoltaik-Freiflächenanlage

Photovoltaik-Freiflächenanlage

Foto: Marco Kneise

Die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien soll zukünftig im öffentlichen Interesse liegen. An diesem Satz in der EEG-Novelle, die am 1. Januar 2021 in Kraft treten soll, stört sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) gewaltig.

„Solche Eingriffe in geltendes Recht gehen mir absolut zu weit. Ich kann nicht tatenlos zusehen, wie ein Gesetz vorbereitet wird, in dessen Folge unsere Landschaft wahllos mit Windrädern verschandelt werden kann, ohne dass die Bürger dabei noch ein Mitspracherecht hätten. Deswegen habe ich vor zwei Wochen Bürgermeister, VG-Vorsitzende, Landräte sowie Gemeinde-und Stadtratsmitglieder in meinem Wahlkreis um schriftliche Unterstützung gegen diesen Passus in der EEG-Novelle gebeten. Ich danke dem Landrat im Saale-Orla-Kreis und allen Bürgermeistern, VG-Vorsitzenden und Gemeinderäten in meinem Wahlkreis für ihre Unterstützung. Sehr viele Rückschreiben haben mich erreicht“, teilt Weiler mit. Die Unterstützerschreiben seien mittlerweile an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie und an Wirtschaftsminister Peter Altmaier übergeben worden. „Nun bleibt zu hoffen, dass der Ausschuss und das Wirtschaftsministerium die schriftliche Eingabe und die Bedenken der Volksvertreter an der Basis ernst nehme“, so Weiler.

Keine Unterstützung gab es aus Eisenberg, Weiler erreichte kein Schreiben von Landrat Heller.