Erwarteter Ansturm im Freibad Stadtroda blieb aus

Stadtroda.  Normaler Badebetrieb in Stadtroda unter Corona-Bedingungen

Blick auf die Anlagen des Stadtrodaer Freibades.

Blick auf die Anlagen des Stadtrodaer Freibades.

Foto: Frank Kalla

Die Befürchtungen von Stadtrodas Stadtwerke-Chef Ralph Grillitsch, dass wegen der eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten das Freibad Stadtroda von Besucherscharen überrannt wird, haben sich nicht bestätigt.

Wie Grillitsch einschätzte, hätten das wechselhafte Wetter, möglicherweise aber auch die Sorgen von Badegästen, sich bei einem Freibad-Besuch mit dem Corona-Virus zu infizieren, die Besucherzahlen in überschaubaren Mengen gehalten. „Das kann sich aber noch ändern, wenn die Ferienzeit losgeht und der Sommer aufdreht“, gab Grillitsch zu bedenken. Die Stadtwerke sind Betreiber des Bades.

Stadtrodas Schwimmmeister Mike Ohme verzeichnete am vergangenen Freitag mit 494 Badegästen den bisherigen Besucherrekord. Maximal dürfen wegen der Corona-Regelungen maximal bis zu 822 Besucher gleichzeitig in das Freibad. Verstöße gegen die Hygienevorschriften stellten weder der Sicherheitsdienst noch der Schwimmmeister fest. „Hier geht alles seinen regelten Gang“, fasste Mike Ohme das Geschehen zusammen.

Sehr zur Freude von Kindern und Jugendlichen ist in dem Freibad, das über eine Liegewiese von fast 10.000 Quadratmetern verfügt, die kleine Wasserrutsche geöffnet. „Die Abstandsregeln können hier eingehalten werden“, so der Schwimmmeister.

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