Festumzug in Hermsdorf: Die halbe Stadt war auf den Beinen

Hermsdorf  50 Jahre Stadtrecht, 120 Jahre Feuerwehr: Die Festwoche in Hermsdorf endet mit einem riesigen Festumzug.

Am Sonntag war großer Festumzug in Hermsdorf anlässlich der beiden Jubiläen „50 Jahre Stadtrecht“ und „120 Jahre Freiwillige Feuerwehr“.

Am Sonntag war großer Festumzug in Hermsdorf anlässlich der beiden Jubiläen „50 Jahre Stadtrecht“ und „120 Jahre Freiwillige Feuerwehr“.

Foto: Jens Henning

Das hatte Hermsdorf schon lange nicht mehr gesehen. Beim Festumzug anlässlich der beiden Jubiläen „50 Jahre Stadtrecht“ und „120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hermsdorf“ war am Sonntag gefühlt die halbe Stadt unterwegs – entweder als aktiver Teilnehmer im Umzug oder als Zuschauer an den Straßen und Wegen.

Der Umzug bildete den krönenden Abschluss der Festwoche. Uwe Steingrüber von der Maibaumgesellschaft und Marcel Gießhöfer von der freiwilligen Feuerwehr hatten für diesen Teil der Festwoche den Hut der Organisatoren auf. 100 verschiedene Umzugsbilder wurden es am Ende – 20 Großbilder und 80 Kleinbilder.

Dass es wenige Tage vor dem Umzug noch Absagen gab, kam für Steingrüber nicht überraschend. „Für mich ist es ja nicht der erste Umzug, den ich mit organisiere. Das kommt immer wieder vor. Am Ende muss das Gesamtbild stimmen. Ich denke, das haben wir ganz gut hinbekommen“, sagte Steingrüber.

Der Auftakt vom Parkplatz des SB-Warenhauses verlief etwas holprig. Da fehlten zur eigentlichen Startzeit noch die Musiker aus Schkölen. Sie sollten den Umzug anführen. Als die Musiker auf dem Kremser aus Tautenhain Platz genommen haben, fehlte plötzlich der Kutscher. 14.22 Uhr, mit etwas mehr als 20 Minuten Verspätung, setzte sich der Tross in Bewegung.

Uwe Steingrüber und sein Helfer David Rose aus Weißenborn konnten tief durchatmen. „Der Anfang ist immer schwierig. Es gibt Leute, die noch eine Frage haben, die vielleicht nicht an der richtigen Stelle des Umzuges stehen“, sagte Steingrüber.

Der Verantwortliche hatte es dann eilig. Er fuhr in Richtung Ziel, an den Stadthaus-Kreisel. Dort empfing er an der Seite des Hermsdorfer Bürgermeisters Benny Hofmann und von Mitgliedern des Stadtrates alle Teilnehmer des Umzuges.

Das Stadtoberhaupt moderierte den Empfang. Besonders bunt und laut ging es zu, als die kleinen und großen Vertreter der Kindergärten, Regelschule und des Gymnasiums an der kleinen Bühne vorbeizogen. Darunter waren auch die Kinder, Eltern und Lehrer der beiden Grundschulen aus Hermsdorf. Ihnen rief Hofmann über die Lautsprecher zu, dass beide Grundschulen erhalten bleiben, „darauf könnt ihr euch verlassen“.

Knapp zwei Stunden waren die Teilnehmer unterwegs. Im ersten Teil wurde das Thema „50 Jahre Stadtrecht“ dargestellt, im zweiten Teil dominierten die Feuerwehren das Bild. Laut Gießhöfer waren es 30 Feuerwehrfahrzeuge im Umzug. Sie kamen aus Hermsdorf, aus der Verwaltungsgemeinschaft, aus der Partnerstadt Grünstadt und von befreundeten Wehren

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