Feuerwehr-Nachwuchs aus den Tälern bei Stadtroda legt erste Prüfung ab

Ottendorf  Großes Zeltlager am Wochenende in Ottendorf. Karlsdorfer Füchse spenden Jugendwehr 250 Euro.

Jugendfeuerwehrwart Jens Ille erklärt Lynn-Marie Ronneberger und Linus Ille die Funktion eines Strahlrohres. 

Jugendfeuerwehrwart Jens Ille erklärt Lynn-Marie Ronneberger und Linus Ille die Funktion eines Strahlrohres. 

Foto: Frank Kalla

Nicht für die Kühe, sondern für die Mädchen und Jungen der Ottendorfer Jugendwehr bestimmt waren am Wochenende die zwei großen Tränken aus Plaste, die mit Wasser gefüllt waren. Dienten doch die Tränken, die neben dem Zeltlager bei Hilmers Hütte auf der Ottendorfer Höhe aufgebaut waren, als Pool. „Die beste Idee, die wir haben konnten“, freute sich Jugendfeuerwehrwart Jens Ille.

Gemeinsam mit sieben weiteren Helfern hatte Ille zum 2. Mal bei Hilmers Hütte ein zweitägiges Camping für die Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 13 Jahren organisiert. Neben einer Nachtwanderung, dem Aufbau der Zelte und gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer stand für den Feuerwehr-Nachwuchs auch die Abnahme der „Jugendflamme Stufe 1“ auf dem Programm.

„Unter anderem mussten die Mädchen und Jungen zeigen, dass sie in der Lage sind, Feuerwehrknoten zu binden, dass sie das Absetzen des Notrufes mit allen fünf W-Fragen beherrschen und was es mit dem Strahlrohr alles auf sich hat“, erklärte der Jugendwart. Gerade das Thema Strahlrohr war kniffelig. So mussten die Kinder nicht nur die Funktion eines Strahlrohres erklären können, sondern auch zeigen, aus welchen Teilen ein Strahlrohr zusammengesetzt ist. „Umso mehr haben wir uns gefreut, dass alle Teilnehmer erfolgreich die erste Stufe der Jugendflamme abgelegt haben“, freute sich Ille.

Mit Spaß und Begeisterung gingen die 20 Mädchen und Jungen, die übrigens nicht nur aus Ottendorf, sondern auch aus den Tälerdörfern Karlsdorf, Weißbach, Eineborn, Kleinebersdorf, Renthendorf und Tautendorf stammen, an die Löschübung und das Erklimmen einer kleinen Steilwand an. „Ich bin überzeugt, dass das Camp das Zusammengehörigkeitsgefühl beim Nachwuchs stärkt“, meinte der Jugendwart.

Dass die Arbeit der Jugendwehr Wertschätzung in den Tälern erfährt, dies stellten die „Karlsdorfer Füchse“ unter Beweis. Diese übergaben mit 250 Euro wiederholt der Jugendwehr eine Spende.