Bedarfshalt eingerichtet

Flixbus hält in Eisenberg - wenn er gebucht wird

Eisenberg.  Zweimal täglich könnte der Fernbus auf seiner Strecke von Gera nach Berlin an der B7 nahe Saasa halten

Das Fernbusunternehmen Flixbus hat in Eisenberg einen Bedarfshalt eingerichtet.

Das Fernbusunternehmen Flixbus hat in Eisenberg einen Bedarfshalt eingerichtet.

Foto: Picasa

Nach langen Verhandlungen ist Eisenberg in das Streckennetz des Fernbusunternehmens Flixbus aufgenommen worden. Das Unternehmen fährt die Kreisstadt auf der Linie zwischen Gera und Berlin mit Stopp in Eisenberg und Halle an. Ab sofort würden täglich zwei Fernbusse von und nach Berlin in Eisenberg halten. Gestern war allerdings noch kein Flixbus in Eisenberg zu sehen, denn die Stadt ist ein sogenannter Bedarfshalt, der nur angefahren wird, wenn eine Buchung vorliegt. Die Haltestelle befindet sich in Eisenberg-Saasa an der Jenaer Straße/B7.

Bürgermeister Michael Kieslich und der Landtagsabgeordnete Mario Voigt (beide CDU) kämpften nach eigenen Aussagen „seit geraumer Zeit darum, Eisenberg an das Fernverkehrsnetz anzuschließen“, so beide Politiker gestern in einer Pressemitteilung. Nachdem frühere Versuche immer wieder gescheitert seien, hätte Voigt gemeinsam mit Kieslich die Verhandlungen mit dem Fernbusunternehmen übernommen. „Wir freuen uns, dass wir es geschafft haben, eine tägliche Verbindung von und nach Berlin nach Eisenberg zu holen. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Kreisstadt und den Saale-Holzland-Kreis. Es war ein harter Kampf und jetzt hoffen wir, dass die Bürger es gut annehmen.“

In den letzten Tagen sei durch gute kooperative Gespräch mit Flixbus und der Stadt Zeitz die Lösung für Eisenberg möglich geworden. Eisenberg wird auf der Linie 52, die von Berlin über Halle und Merseburg nach Gera führt, angeschlossen. „Mit der Entscheidung von Flixbus wird Eisenberg an das nationale und – mit nur einem Umstieg – auch an das internationale Fernverkehrsnetz angeschlossen. Da die Kreisstadt nicht über eine eigene Bahnanbindung verfügt, ist das ein wesentlicher Meilenstein für die Mobilität der Zukunft“, so Kieslich und Voigt.

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