Gasversorgung in Eisenberg für die nächsten 20 Jahre gesichert

Eisenberg  Stadt und Netzgesellschaft Eisenberg unterzeichnen Konzessionsvertrag mit Gültigkeit bis 2039.

Bürgermeister Michael Kieslich (links) und der Geschäftsführer der Netzgesellschaft, Jan Fuhrberg-Baumann, unterzeichnen den Gaskonzessionsvertrag.

Bürgermeister Michael Kieslich (links) und der Geschäftsführer der Netzgesellschaft, Jan Fuhrberg-Baumann, unterzeichnen den Gaskonzessionsvertrag.

Foto: Angelika Munteanu

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Den Konzessionsvertrag zur Gasversorgung für weitere 20 Jahre haben Eisenbergs Bürgermeister Michael Kieslich (CDU) und der Geschäftsführer der Netzgesellschaft Eisenberg, Jan Fuhrberg-Baumann, gestern unterzeichnet. „Damit ist die Gasversorgung für die Abnehmer in der Kreisstadt bis zum 27. Juli 2039 langfristig auch weiterhin durch die kommunale Netzgesellschaft gesichert“, stellte Bürgermeister Michael Kieslich zur Vertragsunterzeichnung fest.

In der Kreisstadt betreut die Netzgesellschaft fast 2000 Gasanschlüsse und ein Gasnetz von 73 Kilometern Länge. „Der Energieträger Gas wird auch in den nächsten zwei Jahrzehnten weiterhin eine zentrale Rolle spielen – auch wenn alternative Energieträger an Bedeutung zunehmen“, stellte Fuhrberg-Baumann fest. Letztlich könne durch das Gasnetz der Netzgesellschaft auch alternativ erzeugtes Gas bis zu den Verbrauchern geliefert werden, plädiert der Geschäftsführer der Netzgesellschaft für die Zukunftsträchtigkeit der Gasversorgung.

In der Industrie von Eisenberg spiele Gas eine große Rolle, erläuterte Fuhrberg-Baumann. Der Ziegelhersteller Wienerberger sei der mit Abstand größte Abnehmer in Eisenberg. Auch Sanit und die Gießerei würden auf eine sichere Gasversorgung setzen. Hinzu kommen Blockheizkraftwerke etwa an den Waldkliniken, am Hallenbad, beim DRK und bei der Eisenberger Energie GmbH (EEG), die über die Stränge der Netzgesellschaft mit Gas versorgt werden. Und nicht zuletzt viele hundert Haushalte in der Kreisstadt, die über die Leitungen der Netzgesellschaft ihr Heizgas beziehen. „Denn das Heizen mit Gas ist immer noch die günstigste Art der Wärmeversorgung“, stellte Fuhrberg-Baumann fest.

Zudem sei die Gasversorgung in Eisenberg äußerst zuverlässig. Das Netz sei auf dem neuesten Stand. In den Vorjahren seien Regelstationen und in diesem Jahr noch vereinzelt Hausanschlüsse ausgewechselt worden. „Zuvor waren in den Jahren von 2017 bis 2019 alle Hausanschlüsse in Eisenberg auf ihre Dichtheit und Sicherheit geprüft worden“, erläuterte Jan Fuhrberg-Baumann. In den Häusern werde das mit Dichtheitsspray gemacht, der Blasen schlagen würde, wenn ein Anschluss porös oder nicht dicht wäre. „Es gab keine Auffälligkeiten, das Gastversorgungsnetz ist super in Schuss“, versichert der Chef der Netzgesellschaft.

Bei der Ausfalldauer liegt die Unterbrechung der Gasversorgung pro Kunde und Jahr in Eisenberg bei weniger als einer halben Minute und damit unter dem von der Bundesnetzagentur ermittelten Durchschnitt in Deutschland von 0,45 Minuten.

Die Netzgesellschaft Eisenberg, die schon jetzt das Gasnetz in der Kreisstadt betreibt, ist das einzige Versorgungsunternehmen gewesen, das sich an dem deutschlandweiten Ausschreibungsverfahren von Eisenberg beteiligt hatte. Den Zuschlag hatte der Stadtrat im Frühjahr per Beschluss erteilt.

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