Gösen schmückt sich fürs Jubiläum

Gösen  800 Jahre Ersterwähnung von Gösen Am Mittwochabend wird Schmuck fürs Dorf gebastelt. Material für Chronik gesucht

An jedem Mittwochabend wird Schmuck aus Stroh für das Ortsjubiläum 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung von Gösen gebastelt. Foto: Bärthel

An jedem Mittwochabend wird Schmuck aus Stroh für das Ortsjubiläum 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung von Gösen gebastelt. Foto: Bärthel

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Am Mittwochabend ist in Gösen Bastelstunde. Dann treffen sich Dorfbewohner, welche den Schmuck aus Stroh für die Dorfstraße in Gösen gestalten. Denn zum Dorfjubiläum 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung Gösen soll das kleine Dorf nördlich von Eisenberg festlich herausgeputzt sein.

„Es können sich alle Bürger gern daran beteiligen“, sagt Eva Bärthel, die zum Organisatorenteam des Dorfjubiläums gehört. Treffpunkt zum Basteln aus Stroh und vielen weiteren Materialien, zum Gestalten und Organisieren ist an jedem Mittwochabend um 19 Uhr in einem Nebengelass bei der Familie Röder in Gösen , die die Räumlichkeiten zur Festvorbereitung dankenswerterweise zur Verfügung stellt.

„Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, der neue Ideen und Gedanken für die 800 -Jahr-Feier in Gösen mit einbringt“, sagt Eva Bärthel. In der Dorfstraße sind schon einige Gartenzäune hübsch geschmückt.

„Unsere ,Neu-Gösener“ in Gestalt von lebensgroßen Puppen und Figuren werden schon toll begutachtet“, freut sich die Festorganisatoren. Gemeint sind die großen Strohfiguren, für die sich die Gösener Anregung und Unterstützung im Strohatelier Gernewitz geholt hatten.

Zudem möchte Eva Bärthel um weitere Unterstützung für die Gösener Chronik werben, die pünktlich zum Jubiläum herausgebracht werden soll. „Um unsere Chronik zu vervollständigen, benötigen wir noch Material und Bilder zum Leben und Treiben an den Gösener Gruben aus den Jahren 1930 bis 1950“, sagt sie. Auch Bilder und Textmaterial aus der Zeit der MTS, also der Maschinen- und Traktor -Station nach 1945 in Gösen werden noch gesucht. Eva Bärthel versichert: „Jeder bekommt natürlich seine Bilder und Materialien, die er für die Chronik leiht, auch wieder zurück.“

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