Historie und Zukunft bei Einwohnerversammlung in Bürgel

Bürgel.  Bürgermeister stellt Gästen Investitionsvorhaben für die kommenden Monate vor

Im Anschluss an die Einwohnerversammlung in Bürgel kamen die Anwesenden im Schützenhaus noch kurz ins Gespräch.

Im Anschluss an die Einwohnerversammlung in Bürgel kamen die Anwesenden im Schützenhaus noch kurz ins Gespräch.

Foto: Martin Schöne

Am Donnerstagabend fand im Bürgeler Schützenhaus eine Einwohnerversammlung unter Corona-Bedingungen statt. Der Abend drehte sich sowohl um die Vergangenheit als auch die Zukunft der Töpferstadt. Denn gleich zu Beginn entspann sich unter den Gästen eine kurze Debatte über Historisches – von der Geschichte des Schützenhauses bis zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und dem Todesmarsch durch Bürgel.

Weniger weit in die Vergangenheit zurück blickte Bürgermeister Johann Waschnewski (CDU) bei seinen Ausführungen zum politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehen in Bürgel in diesem Jahr.

Er erläuterte etwa die Haushaltssituation und vergaß nicht, darauf hinzuweisen, dass die Einwohnerversammlungen in den Ortsteilen sofern möglich im Januar nachgeholt werden sollen. Den Schwenk in die Zukunft machte Waschnewski spätestens bei der Vorstellung des Investitionsplanes für 2020/21.

Neue Brückeim Silbertal

Darunter zählte er viele Vorhaben auf. Die Liste umfasste etwa die Einrichtung eines Dokumentenmanagementsystems als Grundlage für die elektronische Akte in der Verwaltung für 36.600 Euro oder einen neuen städtebaulichen Rahmenplan inklusive Machbarkeitsstudie zur Marktplatzsanierung und Stadtentwicklungskonzept für 85.000 Euro, wobei in beiden Fällen jeweils der Großteil durch Fördermittel gedeckt ist. Hinzu kommen einzelne Sanierungsmaßnahmen in Bürgel und den Ortsteilen, sowie ein Brückenersatzneubau im Silbertal für 200.000 Euro mit 75-Prozent-Förderung, mehrere Straßenbauprojekte und die Altbausanierung der Schule in Bürgel.

Zum Schluss kam der Bürgermeister auf das Superwahljahr 2021 mit Wahlen in Bürgel, im Bund und wohl auch im Land zu sprechen. Er werde in Bürgel wieder ums Rathaus kandidieren, so Waschnewski.