In Schkölen wird Kreuzung Eisenberger und Zschorgulaer Straße ausgebaut

Schkölen  Anlieger atmen auf: Am Montag beginnen die Arbeiten zum Ausbau des Knotenpunktes Zschorgulaer und Eisenberger Straße in Schkölen, ausgeführt von der Naumburger Bauunion.

Am 16. September beginnt im Auftrag vom Landesamt für Bau und Verkehr der Ausbau der Kreuzung Eisenberger und Zschorgulaer Straße in Schkölen. Dabei soll auch der Kurvenradius vergrößert werden.

Am 16. September beginnt im Auftrag vom Landesamt für Bau und Verkehr der Ausbau der Kreuzung Eisenberger und Zschorgulaer Straße in Schkölen. Dabei soll auch der Kurvenradius vergrößert werden.

Foto: Susann Grunert

Zunächst erfolge unter Teilsperrung die Baustelleneinrichtung, so Ulrich Wenzlaff, Regionalleiter Ost im Landesamt für Bau und Verkehr. Dann werde zunächst im Kreuzungsbereich gebaut, von der Zschorgulaer Straße kommend ab der Einmündung Feuerwehr. Der Bauabschnitt auf der Eisenberger Straße erstreckt sich in Richtung Stadt bis kurz vor der Einmündung zur Alfred-Kästner-Straße.

Im Zuge des grundhaften Ausbaus soll an der Kreuzung auch der Kurvenradius vergrößert werden. Denn Laster, die aus Eisenberg kommend nach Zschorgula oder zur A9-Auffahrt Richtung Berlin wollen, müssen bisher in den Gegenverkehr ausweichen, um die Kurve zu bekommen.

Viel öfter weichen Brummifahrer aber zum Ärger der Anwohner auf eine kleine Anlieger­straße als Querverbindung zwischen Eisenberger und Zschorgulaer Straße aus. „Es wird Zeit, dass hier etwas passiert“, sagt ein betroffener Anwohner. Meist donnerten Laster oder Landmaschinen schon ab 5 Uhr früh durch die Straße. Ist der Straßenbau abgeschlossen, soll die Durchfahrt der Anliegerstraße für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen verboten werden, kündigte Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt (LL/BV/BI) zum letzten Stadtrat an.

Im Anschluss an die Arbeiten im Kreuzungsbereich werden laut Ulrich Wenzlaff noch rund 400 Meter Landesstraße in Richtung Eisenberg in die Kur genommen. Bis auf Höhe des Wohnblocks ist ein grundhafter Ausbau geplant, bis zur Ein­mündung der Firma Schköland eine Decken­sanierung. Bis Ende November soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Neben dem Landesamt für Bau und Verkehr als Träger des Bauprojektes sind auch die Stadt Schkölen und der Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg (ZWE) am Bau beteiligt. Während der ZWE eine neue Regenwasserleitung verlegen lässt, ist die Stadt für Geh­wege und Straßenbeleuchtung verantwortlich. Dafür muss sie auch Straßenausbaubeiträge von den Anliegern erheben. „Thüringen will diese Beiträge zwar rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres abschaffen, noch gibt es aber kein entsprechendes Gesetz dafür“, so Darnstädt im Stadtrat.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 770.000 Euro. Davon entfallen etwa 147.000 Euro für Gehwege und Straßenbeleuchtung auf die Stadt Schkölen. Die Verwaltung kalkuliert dafür mit 60.000 Euro Straßenausbaubeiträgen und 50.000 Euro Fördermittel. Der verbleibende Eigenanteil für die Stadt sei machbar, so Darnstädt, und angemessen, um den „Eingangsbereich“ von Schkölen neu zu gestalten.

Offiziell umgeleitet wird während der Baumaßnahme über die Landesstraßen 2306 und 1070, also über Poppendorf und Wetzdorf nach Eisenberg.

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