Internet-Unternehmen unterstützt Verein „Happy Kuh“ aus Eineborn

Eineborn  Glückliche Kühe freuen sich nicht nur über frische Möhren: Die sächsische Saxonia Systems AG unterstützt „Happy Kuh“ mit 500 Euro.

Viola Klein (rechts) beim Füttern der Kuh „Mukunda“. Stephan Laqua (links), der den Verein bei der Tierbetreuung unterstützt, und Vereinschefin Mariela Baca.

Viola Klein (rechts) beim Füttern der Kuh „Mukunda“. Stephan Laqua (links), der den Verein bei der Tierbetreuung unterstützt, und Vereinschefin Mariela Baca.

Foto: Schott

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Die achtjährige Kuh „Mukunda“ nahm die frischen Möhren schmatzend an, die ihr Viola Klein, Aufsichtsrätin des sächsischen Internet-Unternehmens Saxonia Systems AG, mit Respekt reichte. Und „Mukunda“ ließ nicht locker, um an die begehrten Leckereien zu kommen. Als die Kuh schließlich den Gemüsekorb entdeckte, bediente sie sich selbst.

Für die Managerin war es ein besonderes Erlebnis, bekannte sie. Denn so hautnah, Auge in Auge, hatte sie zuvor noch keiner Kuh gegenüber gestanden. „Das ist ein ganz tolles Erlebnis, den Tieren so nah zu sein“, zeigte sie sich beeindruckt. Und die Frage, wie ein Internet-Unternehmen aus Dresden nach Eineborn zum Verein „Happy Kuh“ komme, war interessant und verblüffend zugleich.

„Wir übergeben dem Eineborner Verein eine Spende in Höhe von 500 Euro. Im vergangenen Jahr haben wir keine Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden versandt, sondern um Vorschläge gebeten, uns soziale und nachhaltige Projekte zu benennen, die wir mit einer Spende unterstützen können. Aus den vielen Vorschlägen haben wir drei Projekte ausgewählt, und ,Happy Kuh‘ war mit dabei“, erzählt Viola Klein.

Bei der Mitbegründerin des Happy-Kuh-Vereins, Mariela Baca, war die Freude über die finanzielle Zuwendung groß. Jede Hilfe sei willkommen, sagte die gebürtige Peruanerin. Knapp zwei Dutzend Kühe finden im Verein einen Gnadenhof und können ihren Lebensabend auf den Wiesen genießen. Um die nicht immer leichte Arbeit besser bewältigen zu können, sei man auf der Suche nach einem Traktor, erzählt Mariela Baca. Daher komme die Spende gerade recht. Doch noch müsse man fleißig sparen, meint sie.

15 Mitglieder zählt der Verein, die sich an den täglichen Arbeiten beteiligen. Neben Geldspenden nimmt der Verein Tierfutter an. Wer Kühe betreuen möchte, kann das ebenso tun. Zudem vergebe man Patenschaften für die Tiere gegen eine geringe Jahresgebühr, so Baca.

www.happykuh.de

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