Kleine Oase vor dem Kurpark Bad Klosterlausnitz soll einladen

Bad Klosterlausnitz  Der Eingangsbereich zum Kurpark in Bad Klosterlausnitz wird neu gestaltet. Anfang November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ein Teil der neuen Wege sind mit Einzeiler schon ausgelegt und müssen noch ausgepflastert werden. Links im Bild wird künftig eine Sitzgruppe zum Verweilen einladen.    

Ein Teil der neuen Wege sind mit Einzeiler schon ausgelegt und müssen noch ausgepflastert werden. Links im Bild wird künftig eine Sitzgruppe zum Verweilen einladen.    

Foto: Andreas Schott

Nieselregen durchfeuchtet am Dienstagvormittag die Mitarbeiter der Naumburger Bauunion auf der Baustelle vor dem Kurparkeingang in Bad Klosterlausnitz. Polier Alfred Felger, Christian Kemp und Auszubildender im ersten Lehrjahr, Gordon Binder, lassen sich dennoch nicht von ihren Bautätigkeiten abhalten. „So lange wie es nicht in Strömen gießt, machen wir unsere Arbeit“, meint Alfred Felger schmunzelnd.

Und so führen sie letzte Arbeiten an der Informationstafel aus, die sie zuvor in die Kurparkzone versetzt haben. Am bisherigen Standort am Eingangsbereich war sie aufgrund der Neugestaltung des Areals nicht gut platziert, daher habe man sie umgesetzt, ergänzt er.

Am neuen Eingangsbereich sind die künftigen Konturen deutlich zu erkennen. Ein Teil der Einfassung für die neuen Wege sind angelegt, die ersten Bänke sind aufgestellt und rotbraunes Pflaster verlegt. Einige Elemente für eine größere Sitzgruppe im hinteren Abschnitt, die künftig auch über Tische verfügen werden, sind ins Erdreich eingebracht. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sind vorbereitet. Für genügend Ausleuchtung sollen später drei Laternen beziehungsweise Bodenleuchten am Eingang sorgen.

Künftig sprudelt es aus einem Quellstein

Sobald ein Teilbereich bauseitig fertiggestellt sei, werde gleich der Mutterboden aufgetragen. Das sei jetzt alles sehr aufwendig für uns, aber später könnten wir dabei keine Maschinentechnik mehr einsetzen, erzählt Christian Kemp.

Am Montag haben die Bauleute einen Brunnen- sowie einen und Pumpenschacht gesetzt. Aus dem werde ein in den Boden eingelassener Quellstein mit Wasser versorgt. „Damit es munter aus dem Stein sprudeln kann, stehen etwa 1.100 Liter Wasser zur Verfügung, die im Kreislauf den Quellstein durchlaufen“, informiert Frank Ihbe, Bauamtsmitarbeiter in der Kurverwaltung. Der junge Mann verstärkt seit Mai diesen Jahres das Bauamt im Kurort und trägt unter anderem für das Vorhaben am Eingangsbereich die Verantwortung. Regelmäßig schaue er an der Baustelle vorbei und bespreche den Bauablauf mit den Bauleuten ab. Für nächste Woche seien Pflasterarbeiten vorgesehen. „Die Wege werden mit Granitplatten ausgelegt, die anderen Bereiche mit rot-braunen Pflastersteinen belegt. Genau so wie sie bereits im neu gestalteten Kurpark zu sehen sind“, sagte er.

Mit dem Bauverlauf zeigt er sich zufrieden. Man sei im Zeitplan und rechne mit dem Bauende Anfang November.

Inwieweit noch die Begrünung mit Staudenpflanzen, Bodendeckern und Sträuchern erfolgen könne, hänge von der Witterung ab. Sollte es frostfrei bleiben, stehe der Bepflanzung am Eingangsbereich nichts im Wege, kündigt Frank Ihbe an.

Schon lange Zeit abgeschlossen sind die Straßenbauarbeiten entlang der Jenaischen Straße. Lediglich Restarbeiten seien noch zu erledigen. Dass man dennoch an der Sperrung festhalte, hänge wesentlich mit den Arbeiten am Eingangsbereich im Kurpark zusammen. „Die Tätigkeiten sind sehr aufwendig, weil sie kleinteilig sind. Müsste die Baufirma bei laufenden Straßenverkehr agieren, wäre die Handlungsfähigkeit der Bauleute stark eingeschränkt“, argumentiert er. Derweil müht sich Azubi Gordon Binder bei stärker werdenden Regenschauern an der neu aufgestellten Infotafel um Sauberkeit, in dem er emsig den Besen schwingt. Im August hat er seine Lehre als Tiefbaufacharbeiter angetreten. Bisher gefalle ihm die Tätigkeit sehr, gibt er zu. Und er verrät, dass er die Lehre nicht nur einfach so angetreten habe, sondern weil er gern Straßenbaufachmann werden will.

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