Knirpsenbude wird zum Hingucker in Eisenberg

Eisenberg  Die städtische Wohnungsgesellschaft komplettiert den Umbau in der Goethestraße zum Kindergarten mit einer neuen Fassade. Das Graffito aus DDR-Zeiten wird bleiben.

EWG-Geschäftsführer Uwe Hofmann vor dem Gebäude in der Goethestraße, das die Johanniter-Kindertagesstätte Knirpsenbude beherbergt. Das in seiner Geschichte einstige Gewerbegebäude erhält einen neuen Fassadenanstrich und soll zum Hingucker werden. Das Graffito aus der DDR-Zeit bleibt erhalten.

EWG-Geschäftsführer Uwe Hofmann vor dem Gebäude in der Goethestraße, das die Johanniter-Kindertagesstätte Knirpsenbude beherbergt. Das in seiner Geschichte einstige Gewerbegebäude erhält einen neuen Fassadenanstrich und soll zum Hingucker werden. Das Graffito aus der DDR-Zeit bleibt erhalten.

Foto: Angelika Munteanu

Ein echter Hingucker soll die Knirpsenbude in der Eisenberger Goethestraße werden. Nach dem Umbau des einstigen Gewerbegebäudes zu einer Kindertagesstätte wird jetzt die Fassade saniert.

„Bis Ende dieses Monats wollen wir fertig sein“, sagt Uwe Hofmann als Geschäftsführer der Eisenberger Wohnungsgesellschaft (EWG). Am Dach sind die Dachrinnen bereits erneuert, die Dachkästen sollen noch in die Kur. Richtig auffällig soll die Farbgestaltung an der Fassade werden. „Mit einem kräftigen Grün, das die Farbe des Nachbargebäudes aufgreift“, verrät Hofmann. Gleich neben der neuen Eingangstür zur jüngsten Kita in der Kreisstadt des Saale-Holzlandes sind Farbmuster zu sehen. Die Entscheidung sei für das kräftig-dunkle Grün gefallen, verrät der EWG-Geschäftsführer. Kontrastreich abgesetzt werden soll es mit einem hellen weiß-grauen Farbton.

Das Graffito an dem einstigen Gewerbebau, das noch aus der DDR-Zeit stammt und Szenen aus dem damaligen Arbeiterleben zeigt, soll erhalten bleiben. Damit es durch den neuen Anstrich nicht beschädigt wird, hat es die Eisenberger Malerfirma Suxdorf sorgsam abgedeckt, so wie auch die Rahmen der fast ausschließlich neuen Fenster und Türen im Gebäude. Ein Fenster, das zu einer der beiden Wohnungen im Obergeschoss gehört, sei noch auszutauschen, erläutert der EWG-Geschäftsführer.

Mit der Fassadensanierung wird der komplette Umbau des Gebäudes abgeschlossen sein. Insgesamt 205.000 Euro hat die städtische Wohnungsgesellschaft seit dem Jahr 2017 in das Objekt investiert, davon 118.000 Euro Fördermittel. Der Anteil der Fassadensanierung an den Gesamtkosten beträgt mehr als 20.000 Euro.

Der Gewerberaum im Erdgeschoss gleich neben dem Kindergarten ist inzwischen leergezogen. „Den einzelnen Raum bekommen wir nicht mehr vermietet“, ahnt der EWG-Chef. Deshalb soll er dem Kindergarten ohne Zusatzkosten zur Verfügung gestellt werden als Raum für Kinderwagen.

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