Kunstverein Eisenberg zeigt Stimmungsbilder aus Acryl

Eisenberg  Arbeiten in der Trendtechnik Acryl-Pouring von Elena Köhler sind in einer neuen Ausstellung des Kunstvereins Eisenberg zu sehen.

Elena Köhler stellt bis 30. Juli im Kunstverein Eisenberg in der Galerie an Steinweg ihre Arbeiten aus.  Die Autodidaktin befasst sich mit Acryl-Pouring (Acryl-Gießen),  das sie in Kursen des Kunstvereins auch anderen Interessierten vermittelt.

Elena Köhler stellt bis 30. Juli im Kunstverein Eisenberg in der Galerie an Steinweg ihre Arbeiten aus.  Die Autodidaktin befasst sich mit Acryl-Pouring (Acryl-Gießen),  das sie in Kursen des Kunstvereins auch anderen Interessierten vermittelt.

Foto: Angelika Munteanu

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Die Kunst und Elena Köhler gingen seit ihren Schulzeiten getrennte Wege. Eine Note 3 für ein Bild von ihrer einst sowjetischen Heimatstadt, in dem nach Ansicht der Lehrerin die Perspektiven der Rauchfahnen aus den Schornsteinen nicht stimmten, hatten sie von der Kunst geschieden.

Sie wurde Lehrerin für Geschichte und Englisch und hatte mit Kunst nichts zu schaffen. Darüber berichtete Elena Köhler am Dienstagabend zur Eröffnung ihrer Ausstellung in der Galerie am Steinweg des Eisenberger Kunstvereins. Vor wenigen Jahren, nachdem sie 2015 als Spätaussiedlerin nach Deutschland, nach Eisenberg, gekommen war, habe sie sich wieder an die Kunst gewagt. Mit einer neuen Trendtechnik: dem Acryl-Pouring, dem Gießen von Acryl. Das habe sie sich als Autodidaktin selbst beigebracht. An die 40 Arbeiten sind seitdem entstanden, von denen eine große Auswahl in der neuen Ausstellung des Kunstvereins zu sehen ist.

Ihr erstes Bild sei noch sehr einfach gewesen, weist sie auf eine mitgebrachte Arbeit, die nicht an den Wänden ausgestellt war. Mit der Zeit und der Übung in der Acryl-Gieß-Technik sind die Bilder kunstfertiger geworden. Entstanden sie figürliche Darstellungen von Engel, Kerze, Hund, Katzen und Eulen, mythischen Geschöpfen und nun auch Abstraktes in fließendem Impressionismus oder in streng geometrisch angeordneter Farbigkeit. Ihr Bilder seien stets Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen, die sie mit dem Acryl-Guss nach außen tragen will.

Bei der Erstellung ihrer Bilder hat Elena Köhler auf die verändernden physikalischen Eigenschaften der Farben geachtet, um das Bild des Erlebnisses hervorzuheben.

Diese Bilder werden in Form einer gewissen psychologischen Improvisation ausgeführt, wobei der intuitive Umgang mit flüssigen und fließenden Farben im Vordergrund steht. Das will gelernt sein. „Ohne Lernen kann man aber nichts machen“, sagt Elena Köhler.

Als Bundesfreiwillige beim Kunstverein, für die die Förderung jetzt um sechs Monate verlängert worden ist, gibt sie inzwischen ihr Wissen um die Acryl-Guss-Technik in Kursen auch an andere weiter. Sechs Veranstaltungen hat sie bereits geleitet, eine nächste ist für Freitag, 12. Juli, ab 17.30 Uhr im Kunstverein geplant.

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