Landrat Heller gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Landrat Andreas Heller mit Franziska Lange (Mitte) und Janine Michaelis vom Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg bei der Kranzniederlegung an der Gedenkstätte im Leubengrund.

Landrat Andreas Heller mit Franziska Lange (Mitte) und Janine Michaelis vom Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg bei der Kranzniederlegung an der Gedenkstätte im Leubengrund.

Foto: Landratsamt/Martin Hauswald

Eisenberg.  Kranz niedergelegt an der Gedenkstätte im Leubengrund.

Zur Erinnerungskultur des Saale-Holzland-Kreises gehört seit vielen Jahren das Gedenken an die Opfer des ehemaligen REIMAHG-Lagers im Leubengrund bei Kahla. Trotz der Corona-Pandemie war es Landrat Andreas Heller (CDU) ein Herzensanliegen, auch in diesem Jahr an der Gedenkstätte im Leubengrund einen Gedenkkranz zum Tag der Befreiung am 8. Mai niederzulegen.

„Es ist unsere Aufgabe als nachfolgende Generation, dass dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. Als Landrat sage ich deutlich, so etwas darf nie wieder geschehen“, erklärte Andreas Heller während der Kranzniederlegung, an der wegen der pandemiebedingten Einschränkungen lediglich Vertreter des Geschichts- und Forschungsvereins Walpersberg teilnahmen.

Während der NS-Zeit hatten in dem REIMAHG-Lager mehrere Tausend Zwangsarbeiter den Tod gefunden. Nach der Kranzniederlegung im Leubengrund besuchte Landrat Heller gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Tiesler (CDU) auch die Gedenkstätte in Hummelshain. Auch hier gedachten die beiden Kommunalpolitiker der Opfer des NS-Regimes und legten zum Zeichen der Erinnerung ein Blumengesteck nieder. d