Marodes Haus in Schkölen wird abgerissen

Schkölen.  Das Gebäude in der Burgstraße 7 wird seit fast drei Jahren durch Bauzäune abgesperrt, weil der Dachstuhl droht einzustürzen.

Am 7. Dezember 2020 beginnt der Abriss vom Gebäude Burgstraße 7 in Schkölen. Bereits seit Ende 2017 ist das marode Haus mit Bauzäunen abgesichert.

Am 7. Dezember 2020 beginnt der Abriss vom Gebäude Burgstraße 7 in Schkölen. Bereits seit Ende 2017 ist das marode Haus mit Bauzäunen abgesichert.

Foto: Susann Grunert

Seit fast drei Jahren ist das marode Haus in der Burgstraße 7 in Schkölen, direkt gegenüber der Wasserburg, durch Bauzäune abgesperrt. „Das Landratsamt hatte bereits Ende 2017 die Stadt Schkölen als örtlich zuständige Ordnungsbehörde aufgefordert, das Grundstück abzusperren, weil der Dachstuhl des Nebengebäudes einsturzgefährdet war und damit eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellte“, heißt es auf Nachfrage aus dem Landratsamt in Eisenberg.

Da der Eigentümer, der grundsätzlich für die Sicherung des Hauses zuständig sei, seiner Pflicht aber nicht nachkomme, ist als Konsequenz eine sogenannte Ersatzvornahme durch den Landkreis angekündigt worden, sprich: Das Haus wird abgerissen.

Hochwassermarke aus dem Jahr 1861 soll zuvor gesichert werden

Am 7. Dezember soll mit den Arbeiten begonnen werden, belasteter Abfall, wie zum Beispiel Altholz, werde danach entsorgt. „Ein kleiner Teil des Bauschutts wird auf dem Grundstück verbleiben. Ziel ist es, zur Straße hin ca. 1,20 Meter als Absperrung stehen zu lassen“, teilt die Behörde mit. „Unser Ziel wird es sein, diesen Schutthaufen so schnell wie möglich beseitigen zu lassen“, meinte Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt (LL/BV/BI) zum Stadtrat. Außerdem solle eine Hochwassermarke aus dem Jahr 1861, die am Haus angebracht ist, vor dem Abriss gesichert werden.

Der Eigentümer bekomme im Nachgang die Kosten für den Abriss in Rechnung gestellt. „Ob der Landkreis die Ausgaben tatsächlich zurück erhält oder auf seinen Kosten sitzen bleibt, ist eine andere Frage“, lautet die Auskunft. In vielen Fällen seien die Eigentümer finanziell dazu nicht in der Lage.