Meine Meinung: Anschluss an Thüringen

Angelika Munteanu über die Radwege im Saale-Holzland

Angelika Munteanu, OTZ-Redaktion Eisenberg

Angelika Munteanu, OTZ-Redaktion Eisenberg

Foto: Marcus Schulze / OTZ

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Vom Schienenverkehr ist Eisenberg seit 22 Jahren definitiv abgekoppelt. Als Glied im Radfernweg Thüringer Städtekette und Teil des Thüringer Mühlenradweges kann die Kreisstadt des Saale-Holzlandes aber durchaus glänzen. Das letzte Stück im Radweg auf der alten Bahntrasse, die die Einheimischen schlicht den „Esel“ nennen, ist mit der Sanierung der alten Bahnbrücke, dem „Bauwerk 35“, jetzt erneuert. Radwanderer und Stadtbewohner, die schnell mit ihrem Drahtesel das Zentrum umrunden wollen, werden es danken.

Das Radwege-Problem in der Stadt selbst ist damit nicht aus der Welt geschafft. Die kurzen Wege und engen Gassen in der Kreisstadt sind dazu angetan, das Auto stehen zu lassen und sich aufs Rad zu schwingen, um schnell diese oder jene Besorgung zu erledigen – oder mit sportlichem Einsatz zur sitzenden Tätigkeit ins Büro zu fahren.

Ein Hauptverkehrsmittel ist das Rad in Eisenberg jedoch längst nicht. Denn dazu fehlt es nach wie vor an einem durchgängigen Radwegenetz. Teils geschuldet der Frage nach dem Eigentum von Flächen, teils der unzureichenden Breite von Verkehrswegen. Das macht Radfahren in der City nicht gerade sicher. Vergessen werden sollte diese Art der Fortbewegung aber keinesfalls, wenn Pläne für die Sanierung von Straßen und Plätzen geschmiedet werden.

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