Meine Meinung: Licht und Schatten

Martin Schöne.

Martin Schöne.

Foto: Marco Kneise

Martin Schöne über Mitgefühl angesichts eines Unglücks

Meine Gedanken sind heute bei der Familie und den Freunden des in der Silvesternacht bei einer Böllerexplosion getöteten jungen Mannes. Noch sind die Umstände, wie es zu dem Unglück gekommen ist, ein Stück weit unklar. Aber die Nachricht macht die Menschen im Saale-Holzland und auch mich selbst betroffen. Die Meldung hatte am Sonntag schnell die Runde gemacht, sodass ich auch bei einem Termin in Crossen am Nachmittag darauf angesprochen wurde. Im Internet wird spekuliert, ob es sich um illegales Feuerwerk aus dem Ausland gehandelt haben könnte, aber konkrete Informationen bezüglich des Sprengkörpers vonseiten der Ermittler lagen der Redaktion am Sonntagabend noch nicht vor. Es wird zwar den Schmerz und die Trauer über den Verlust eines jungen Menschen kaum lindern, aber man kann dennoch nur auf eine Aufklärung aller Umstände des Vorfalls hoffen.

Auch wenn diesmal weniger geböllert wurde als in anderen Jahren, ist die Tragödie im Saale-Holzland kein Einzelfall. In den Medien ist von einem weiteren Toten und einem Schwerverletzten nach der Explosion eines selbstgebauten Böllers in Nordrhein-Westfalen zu hören. Egal wie traurig es ist, wie viel Mitgefühl man auch entwickelt – fest steht dennoch: Da wo geböllert wird, sind in jedem Jahr auch Verletzungen und Schlimmeres zu erwarten. Das ist die Schattenseite des knalligen Lichterschauspiels.