Meine Meinung: Nachhaltig feiern

Angelika Munteanu über einen Aufwand, der sich lohnt.

Angelika Munteanu,  OTZ-Lokalredaktion Eisenberg.

Angelika Munteanu, OTZ-Lokalredaktion Eisenberg.

Foto: Marcus Schulze

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Nachhaltig feiern, das können die Eisenberger schon. Von gelungenen Festen wird noch lange im Nachhinein geschwärmt. Und auch mit Nachhaltigkeit im Sinne von Umweltfreundlichkeit werden die Kreisstadt-Bewohner und ihre Gäste mit Sicherheit klargekommen auf den künftigen Festen in der Stadt. Statt für oder gegen etwas oder irgend wen zu demonstrieren, wollen Eisenberger gleich Nägel mit Köpfen machen. Die Idee der Eisenberger Innenstadtinitiative, auf den Festen in der Stadt die heißen Getränke in wiederverwendbaren Pfand-Tassen auszuschenken, sollte deshalb nicht an der noch zu klärenden Logistik des Einsammelns und Abwaschens scheitern. Im Gegenteil. Sie ließe sich sogar noch ausweiten, indem das Bier künftig in Gläsern oder gar tönernen Bembeln ausgeschenkt wird. Auch die Bierkrüge könnten – selbst wenn in Eisenberg längst kein Bier mehr gebraut wird – hübsch mit einem Eisenberger Stadtmotiv verziert sein. Die Sammler hätten sicherlich ihre Freude daran und würden das Pfandgeld wohl gern als Kaufpreis dafür bei den Händlern lassen.

Umweltfreundlichkeit kann mit solchen Ideen die Feste in Eisenberg noch deutlich aufwerten. Ein Nachtweihnachtsmarkt beispielsweise wird noch um einiges schöner, wenn man sich bei eisigen Temperaturen die Hände an einem irdenen Topf voller Glühwein wärmen kann.

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