Meine Meinung: Wie wäre es mit Baumpaten?

Angelika Munteanu über Bäume in Not im Holzland.

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Vor lauter Bäumen hat das Holzland über lange Zeit den Wald nicht gesehen. Oder doch: als Forst, der einen wirtschaftlichen Ertrag abzuwerfen hat. Das, was der grüne Gürtel für Eisenberg etwa ist, das ist inzwischen jedoch ebenso in Gefahr wie der ohnehin recht magere Bestand an Stadtbäumen in der Kreisstadt. Über lange Zeit war das Stadtgrün etwas aus dem Blickfeld gerückt: Denn der Aufwand für die Pflege ist groß und zudem noch richtig teuer. Um das Mikroklima an verkehrsreichen Straßen und Plätzen haben sich zudem die wenigsten intensive Gedanken gemacht.

Inzwischen ist Gefahr in Verzug – weil viel versäumt wurde und Trockenheit im Vorjahr und im vergangenen Winter den Bäumen zugesetzt hat. Und dort, wo Bäume geschwächt sind, haben Stürme und Schneelasten dann ein leichtes Spiel.

Für die Verkehrssicherheit in der Kommune hat die Kommune zu sorgen. Dazu gehört auch die aufwendige, teure Baumpflege. Inzwischen hat in Eisenberg ein Umdenken begonnen. Gepflanzt wird künftig, was widerstandsfähig ist und zudem noch Bienen und anderen Insekten reichlich Nahrung bietet.

Das muss nicht zwingend heißen, dass sich allein die Stadt um alle Bäume in der Stadt kümmert. Anderswo machen sich längst Bürger stark für Bäume und Grünanlage in der Kommune. Wenn jede Eisenberger Hausgemeinschaft eine Patenschaft über einen Baum im Stadtgebiet übernehmen und diesen an trockenen Tagen dann und wann gießen würde, dann wäre viel getan fürs Stadtgrün und das Klima in der Stadt.

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