Meine Meinung: Zeit der Extreme

Angelika Munteanu über kreative Lösungen unter Corona-Auflagen.

Angelika Munteanu, OTZ-Redaktion Eisenberg

Angelika Munteanu, OTZ-Redaktion Eisenberg

Foto: Marcus Schulze

Die Zeit der Corona-Pandemie ist eine extreme. Auch für den Unterricht an den Schulen, der nur unter strengen Infektionsschutzegeln stattfinden kann. Und besonders betroffen von den Auflagen ist – wie jeder Chor und Gesangsverein hier im Saale-Holzland – das Singen im Musikunterricht.

In manchen Schulklassen im Landkreis findet es derzeit vorsichtshalber überhaupt nicht statt. An der Eisenberger Regelschule hat die neue Musiklehrerin über eine Alternative im Freien nachgedacht – und diese alsbald wieder verworfen. Bleibt nun das Singen mit Maske vor Mund und Nase. Eine Herausforderung, lebt doch der Gesang vor allem auch von ausreichendem Atem und der richtigen Technik. Die Lehrerin und die Kinder versuchen jedoch, das Beste daraus zu machen.

Für den Chor, der sich jetzt an der Schule gründet, könnte es eine Alternative geben. Eisenbergs Kantor Philipp Popp, der mit seinen Sängern ohne Mundschutz und mit ausreichend Abstand in der großen Stadtkirche probt, hat die Kirche in Saasa für die kleinen Sänger im Angebot.

Nicht weit entfernt von der Schule und mit einem Klavier ausgestattet böte sie genügend Raum für Schulkinder zum Singen. Wenn der neue Chor in der Mitgliederzahl wächst, will die Schule das Angebot gern aufgreifen.

Musikunterricht wird in Eisenberg zur Herausforderung

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