Millionen-Förderung: Schkölen, Mertendorf und Tälerdörfer in der Dorferneuerung

Erfurt/Schkölen.  Die Region Schkölen/Mertendorf ist ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden. Erste Projekte sind bereits geplant.

Blick auf die Kirche von Schkölen mit frisch saniertem Dach.

Blick auf die Kirche von Schkölen mit frisch saniertem Dach.

Foto: Susann Grunert

Die „Dorfregion Schkölen“ mit den Ortsteilen Poppendorf, Wetzdorf und Rockau und der Gemeinde Mertendorf sowie die sogenannte „Dorfregion Brehm-Region“ mit den Gemeinden Eineborn, Kleinebersdorf, Lippersdorf-Erdmannsdorf, Ottendorf, Renthendorf, Tautendorf und Waltersdorf gehören zu den 16 neuen Förderschwerpunkten der Dorferneuerung und Dorfentwicklung. Das gab das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft am Mittwoch bekannt.

Die Anerkennung als Förderschwerpunkt erfolgte auf Basis eines Gemeindlichen Entwicklungskonzepts (GEK), das zusammen mit den Gemeinden erarbeitet und in einem Auswahlverfahren des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum geprüft wurde.

„Ich freue mich, dass sich unser gemeinsamer Einsatz für die Aufnahme der Region Schkölen/Mertendorf in das Dorferneuerungsprogramm gelohnt hat“, so der Landtagsabgeordnete Mario Voigt (CDU). Ab 2021 könne jetzt mit einem Gesamtbetrag von über fünf Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren eine Förderung durch den Freistaat Thüringen von bis zu 75 Prozent erfolgen.

Laut Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt sei etwa in Wetzdorf der weitere Ausbau der Domäne, in Rockau die Neugestaltung des Dorfplatzes und in Poppendorf die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses geplant. „Die harte Arbeit im Vorfeld zahlt sich nun aus. Das ist ein starkes Signal für die gesamten Tälerdörfer und den ländlichen Raum“, zeigte sich auch Stephan Tiesler, CDU-Landtagsabgeordneter des südlichen Saale-Holzland-Kreises, optimistisch.

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