Parkraumkonzept für Stadtrodas Oberstadt steht

Stadtroda  Die Anwohner der oberen Stadt von Stadtroda erhalten mehr Privilegien fürs Parken in ihrem Viertel.

Die Anwohner der Oberstadt von Stadtroda erhalten mehr Privilegien fürs Parken in ihrem Viertel.

Die Anwohner der Oberstadt von Stadtroda erhalten mehr Privilegien fürs Parken in ihrem Viertel.

Foto: Hans-Peter Stadermann / Symbolbild

Auswärtige müssen künftig mit deutlichen Einschränkungen rechnen, wenn sie in der oberen Stadt von Stadtroda parken wollen. So sollen die Anwohner mehr Privilegien beim Parken erhalten, für Besucher stehen laut dem neuen Parkraumkonzept für die Obere Stadt nur noch zeitlich begrenzte Parkplätze zur Verfügung.

„Ziel ist eine Verringerung des Parkdruckes durch die Freibadbesucher in den Bereichen Heine-Straße, Luxemburg-Straße, Homberger und Tachover Ring, dem Siechtal, der Schiller- sowie der Waldstraße“, erklärte Bürgermeister Klaus Hempel (Freie Wähler).

So soll es künftig mehr Kurzzeitparkplätze in den Wohngebieten geben. Das Ziel: Durch die zeitliche Begrenzung sollen auswärtige Badegäste, die ins Freibad wollen, mit sanftem Druck gezwungen werden, lieber den großen öffentlichen Parkplatz am Schützenhaus zu nutzen. „Sicherlich sind hier Gebühren fällig, aber die sind moderat“, sagte Hempel.

Durch die Ausweisung von Anwohner-Parkplätzen im Bereich Tachover und Homberger Ring soll auch das Parken für Mitarbeiter des Asklepios-Fachklinikums erschwert werden. „Leider nutzen nicht alle Mitarbeiter das extra vom Fachklinikum errichtete Parkhaus, weshalb wir auch hier nachjustieren müssen.“

Kommende Woche soll der Stadtrat das neue Parkraumkonzept beschließen, danach erfolgt die Abstimmung mit der unteren Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt Saale-Holzland.