Sanitäter fliehen in Eisenberg vor randalierendem Patienten aus Rettungswagen

Eisenberg.  Ein 50-Jähriger sollte in Eisenberg medizinisch versorgt werden. Die Rettungssanitäter wollten ihn ins Klinikum bringen, als plötzlich und unerwartet die Situation außer Kontrolle geriet.

Der renitente Mann wurde unter polizeilicher Begleitung ins Krankenhaus gebracht.

Der renitente Mann wurde unter polizeilicher Begleitung ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Marco Kneise (Symbolfoto)

Die Besatzung eines Rettungswagens ist im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen vor einem Randalierer aus dem Fahrzeug geflohen und hat sich in Sicherheit gebracht.

Der 50-Jährige sollte am Sonntagmittag mit Schnittverletzungen am Arm ins Klinikum nach Eisenberg gebracht werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Auf der Fahrt habe der Mann plötzlich wild um sich geschlagen und das Innere des Fahrzeugs sowie medizinische Geräte mit Blut beschmiert. Das medizinische Fachpersonal verließ daraufhin den Wagen, um nicht noch selber angegriffen zu werden.

Die herbeigerufenen Polizisten konnten die Situation den Angaben zufolge nur unter Einsatz von Pfefferspray unter Kontrolle bringen. Sie begleiteten den Rettungswagen anschließend bis zum Krankenhaus.

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