Schöner spielen in Schkölen

Schkölen  Der Spielplatz der Schule wird in dieser Woche umfangreich saniert. Der Landkreis investiert 75.000 Euro.

Sylvio Wuthe (links) und Andreas Stach von der Firma Bibow aus der Nähe von Dresden arbeiten am neuen Spielturm. Am Montag haben die Bauarbeiten begonnen, schon heute sollen sie beendet werden.

Sylvio Wuthe (links) und Andreas Stach von der Firma Bibow aus der Nähe von Dresden arbeiten am neuen Spielturm. Am Montag haben die Bauarbeiten begonnen, schon heute sollen sie beendet werden.

Foto: Susann Grunert

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Im Moment genießen die Schüler der Schkölener Grund- und Regelschule ihre verdienten Ferien. Auf dem Hof ihrer Penne bewegt sich in ­dieser Woche allerdings jede Menge.

Traditionell nutzt der Landkreis als Schulträger die schulfreie Zeit, um Baumaßnahmen an den Einrichtungen durch­zuführen, so auch in Schkölen. 75.000 Euro fließen dieses Jahr in die Sanierung des Spielplatzes auf dem Hof der Schule. Zur Finanzierung konnte der Landkreis auf 25.000 Euro zusätz­liche Investitionsmittel vom Land zurückgreifen.

„Über den Winter wurde ein neues Spielplatzkonzept mit der Schule abgesprochen und jetzt beim Bau umgesetzt“, teilte eine Sprecherin des Landratsamtes mit. Seit Montag haben Mitarbeiter der Firma Bibow aus der Nähe von Dresden unter anderem einen neuen Spielturm aufgebaut und nötigen Fallschutz aufgebracht. „Es wurde auch eine neue Reckanlage installiert“, sagt Sylvio Wuthe. Zudem sei der Basketballkorb versetzt worden. „Dann haben wir den alten Sandkasten abgerissen und neu aufgebaut“, ergänzt sein Kollege Andreas Stach.

Die Spielgeräte der Firma Westfalia aus Hövelhof (Nordrhein-Westfalen) werden übrigens aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Schon bis heute wollen die Männer mit der Sanierung des Spielplatzes fertig sein.

Förderverein kann Mittel anderweitig verwenden

Sollte der Zeitplan halten, werde man kommende Woche einen Termin mit dem Tüv zur Abnahme vereinbaren, heißt es weiter, denn: „Natürlich soll der Spielplatz zum Schuljahres­beginn genutzt werden können.“ Auch der Förderverein der Schule hatte im vergangenen Jahr 2000 Euro für ein neues Spielgerät gesammelt. Die Aufstellung im Herbst 2018 konnte dann aber vom Schulverwaltungsamt nicht genehmigt werden, da Folgekosten für den Fallschutz oder eine erforderliche Abnahme nicht gedeckt waren. Solche Mittel müssten zunächst im Haushalt eingestellt werden, hieß es damals zur Begründung. Darüber seien auch alle Schulleiter informiert gewesen. Eine Kontrolle im vergangenen Jahr habe dann gezeigt, dass der Spielplatz ohnehin umfangreich saniert werden müsste. „Der Landkreis hat die Kosten hierfür komplett übernommen“, so die Verwaltung. Der Förderverein könne das gesammelte Geld für einen anderen Zweck verwenden. Das sei dem Verein auch rechtzeitig mitgeteilt worden.

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