St. Gangloff und Eineborn wollen ihr Gewerbegebiet weiterentwickeln

St. Gangloff/Eisenberg  Für die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes wurde der Planungszweckverband „Kreuzstraße/Kim“ gegründet. Dieser soll im Auftrag der Gemeinden die Bauleitplanung ausführen.

Gemeinsam wollen die Gemeinden St. Gangloff und Eineborn an der Weiterentwicklung ihres Gewerbegebietes arbeiten. 

Gemeinsam wollen die Gemeinden St. Gangloff und Eineborn an der Weiterentwicklung ihres Gewerbegebietes arbeiten. 

Foto: Andreas Schott

Lange Zeit hatten sich die Gemeinden St. Gangloff und Eineborn über ein gemeinsames Vorgehen bezüglich der Weiterentwicklung des aneinandergrenzenden Gewerbegebietes Kreuzstraße/Kim verständigt mit dem Ziel, einen Planungszweckverband zu gründen.

Erste Gespräche hatten Vertreter der beiden Orte schon Mitte 2017 geführt. Sie mündeten im vergangenen März im Beschluss für die Gründung des Zweckverbandes in den jeweiligen Gemeinderäten. Der Antrag wurde an die Rechtsaufsichtsbehörde im Landratsamt des Saale-Holzland-Kreis zur Genehmigung eingereicht. Grünes Licht von der Rechtsaufsicht erhielten die Gemeinden Mitte April.

Daraufhin forcierten die beiden Gemeinderäte ihr Vorgehen und verständigten sich darauf, einen Planungszweckverband aus der Taufe zu heben.

Jeweils drei Gemeinderatsvertreter aus St. Gangloff beziehungsweise Eineborn sind als Verbandsmitglieder im Gremium vertreten. Zum Verbandsvorsitzenden wurde in der konstituierenden Verbandssitzung Frank Wiedenhöft, Bürgermeister der Gemeinde St. Gangloff, gewählt. Stellvertretender Verbandsvorsitzender ist Bodo Pufe, Bürgermeister von Eineborn.

Mit der Gründung des Planungszweckverbandes verfolgen beide Gemeinden das Ziel, eine gemeinsame Bauleitplanung auf den Weg zu bringen, um das bestehende Gewerbegebiet in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes innovativ weiterentwickeln zu können.

Gebietsübergreifend soll für das Gewerbegebiet ein gemeinsam abgestimmter Bebauungsplan aufgestellt werden. Voraussichtlich Ende des Jahres soll ein erster Entwurf vorliegen. Als wichtige Aufgabe beschreibt der Verband, alle Interessen von Initiativen, Unternehmen und Bürgern aufzunehmen und zu bündeln, um abgestimmt reagieren zu können. Dazu zähle auch, eine detaillierte Abstimmung über vorhandene und eventuell noch entstehende Emissionen im Zusammenhang mit der Errichtung von Windkraftanlagen vornehmen zu können.

Zu den Kommentaren