Stadtrat hält Notsitzung in Stadtroda ab

Stadtroda.  Grund sind etliche Satzungsänderungen

Blick über Stadtroda.

Blick über Stadtroda.

Foto: Privat

Ungeachtet des hohen Inzidenzwertes im Saale-Holzland-Kreis wird der Stadtrat von Stadtroda am kommenden Montag, 18. Januar, ab 18.30 Uhr im Saal des Schützenhauses zu einer Sitzung zusammenkommen. Ihm sei bewusst, dass diese Sitzung angesichts der Pandemielage Diskussionen hervorrufen werde, so Bürgermeister Klaus Hempel (Freie Wähler). „Jedoch sehe ich die Sitzung zum Wohle der Stadt als dringend notwendig an und lade zu dieser ‚Not-Stadtratssitzung‘ ein“, so der Bürgermeister. Unter anderem soll sich der Stadtrat zum Verbleib von Kreisbehörden in der Stadt positionieren, stehen Informationen zum Haushalt 2021 auf der Tagesordnung und geht es um einen Beschluss der Umsetzung des Parkraumkonzeptes „Oberstadt“. Weiterhin stehen zahlreiche Satzungen als Beschlussvorlage auf der Tagesordnung. Dabei geht es um das Ortsrecht, die Änderung der Zweckvereinbarungen über die Bildung einer erfüllenden Gemeinde mit den Ortschaften Ruttersdorf-Lotschen sowie Möckern oder die Wiederbefassung anderer Satzungen der Stadt. Zur Diskussion stehen die Friedhofssatzung, die Hundesteuersatzung oder die Sondernutzungssatzung. Wegen der Corona-Verordnungen ist die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern an der Sitzung coronabedingt beschränkt, so der Hinweis der Stadtverwaltung.