Strom und Gas aus Eisenberg für die Awo im Saale-Holzland

Eisenberg.  Wohlfahrtsverband setzt auf regionale Versorgung im Landkreis.

Blick in den Innenhof des neu errichteten Awo-Sozialzentrums in der Klosterlausnitzer Straße. Es gehört zu den Einrichtungen, die mit Strom aus Eisenberg gespeist werden.

Blick in den Innenhof des neu errichteten Awo-Sozialzentrums in der Klosterlausnitzer Straße. Es gehört zu den Einrichtungen, die mit Strom aus Eisenberg gespeist werden.

Foto: Angelika Munteanu

Auch in den nächsten beiden Jahren werden der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt im Saale-Holzland und sein gemeinnütziges Tochterunternehmen mit Energie aus der Region versorgt. Im Zuge einer überregionalen Ausschreibung hat die Awo die Stadtwerke Eisenberg Energie (SWE) mit der Belieferung von Strom und Gas ab dem 1. Januar 2020 für weitere zwei Jahre beauftragt.

„Wir freuen uns, mit den Stadtwerken in Eisenberg einen zuverlässigen und regionalen Strom- und Gasversorger an unserer Seite zu haben und blicken der gemeinsamen Zusammenarbeit positiv entgegen“, erklärt Awo-Geschäftsführer Ralf Batz. Die Awo – größter Sozialverband und zugleich einer der größten Arbeitgeber im Landkreis – betreibt zahlreiche Einrichtungen, darunter 16 Kindertagesstätten, zwei vollstationäre Pflegeeinrichtungen, zwei Kinder- und Jugendheime, ein Familienzentrum, zwei Jugendclubs, das Eisenberger Sozialkaufhaus, ein sozialpädagogische Tagesgruppe, zwei barrierefreie Wohnanlagen, zwei Begegnungsstätten sowie die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle in Kahla. Seit 2019 hält der Awo-Kreisverband zudem eine Mehrheitsbeteiligung an der K & A Reinigungsservice GmbH mit Sitz in Eisenberg, welche für die Reinigung und Essenversorgung in den Einrichtungen der Awo zuständig ist.

„Es ist uns wichtig, der Awo Saale-Holzland neben wettbewerbsfähigen Energiepreisen auch eine individuelle und persönliche Betreuung anzubieten“, betont SWE-Geschäftsführerin Bettina Pohl. Auch die Versorgung des Ferienobjektes in Sellin und der vom Awo-Kreisverband betriebenen Elektroladesäule in der Klosterlausnitzer Straße in Eisenberg zählen zum Serviceumfang der Stadtwerke. Von den Strom- und Gasangeboten der Stadtwerke vor Ort profitieren auch die rund 550 Awo-Mitarbeiter.

Die Zahl der zu versorgenden Einrichtungen des Kreisverbandes werden in naher Zukunft weiter steigen. Bereits im Frühjahr 2020 fällt voraussichtlich der Startschuss für den Sozialen Wohnungsbau in der Walter-Rathenau-Straße in Eisenberg mit 31 neuen Sozialwohnungen und einer Wohnfläche von jeweils 45 bis 75 Quadratmetern. Auch hier stehen die Stadtwerke Eisenberg Energie und ihr regionaler Partner, die Netzgesellschaft Eisenberg mbH, für weiterführende Projekte und Energiedienstleistungen vor Ort bereit.

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