Viel Verkehr auf Ausweichstrecke in Stadtroda

Stadtroda.  Die Sperrung der Herrenstraße sorgt am Alten Markt erneut für mehr Durchgangsverkehr

Aufgrund der Vollsperrung der Herrenstraße in Stadtroda sucht sich der Verkehr andere Wege in der Stadt - auch der schmale Burggraben erlebt ungewöhnlich viel Durchgangsverkehr.

Aufgrund der Vollsperrung der Herrenstraße in Stadtroda sucht sich der Verkehr andere Wege in der Stadt - auch der schmale Burggraben erlebt ungewöhnlich viel Durchgangsverkehr.

Foto: Martin Schöne

Voraussichtlich noch bis zum 30. Oktober dauert die Vollsperrung der Herrenstraße in Stadtroda. „Die Umleitung wird wie im letzten Jahr wieder über die Tälerdörfer (Tröbnitz/Ottendorf/Eineborn) ausgeschildert“, heißt es dazu auf der Internetseite des Saale-Holzland-Kreises. Ebenfalls wie im vergangenen Jahr sucht sich der Verkehr aber auch diesmal seine Ausweichrouten.

Das bestätigen Anwohner der Straße Alter Markt und der Gneuser Straße. Wie 2019 sei auch dieses Mal viel mehr Durchgangsverkehr in den engen Gassen unterwegs. „Unerträglich“, nennt das eine Frau, die am Dienstag in der Gneuser Straße aus dem Fenster ihres Hauses schaut.

Mehr Kontrollen gefordert

Sie winkt eine vorbeifahrende Nachbarin heran. Auch diese bestätigt, dass die Kopfsteinpflaster-Straße als Ausweichstrecke genutzt wird und beklagt sowohl Verkehrsaufkommen und Lärm als auch eine mögliche Gefahr für die Kinder. Auch nachts bretterten Fahrzeuge durch die Gasse. Sie wünsche sich mehr Kontrollen.

An beiden Zufahrten zum Viertel stünden Sperrschilder, die nur Anliegern die Zufahrt gestatteten, sagte eine Bewohnerin der Straße Alter Markt. Gerade zu den Hauptzeiten sei der Verkehr enorm. „Ich warte mit der Pflege meiner Blumenrabatte vor dem Haus noch eine Woche. Ich lasse mir hier nicht den Hintern abfahren“, sagt sie mit Blick auf das ersehnte Ende der Vollsperrung.