Winterdienst im Saale-Holzland für den ersten Schnee gerüstet

Nachgehakt bei Ingo Kunze als Chef des Dienstleistungsbetriebs, der auch für die Kreisstraßenmeister zuständig ist.

2018 war der Winterdienst bereits im Oktober unterwegs. In diesem Jahr ist der erste Schnee für den 1. Dezember angekündigt.

2018 war der Winterdienst bereits im Oktober unterwegs. In diesem Jahr ist der erste Schnee für den 1. Dezember angekündigt.

Foto: Andreas Schott / OTZ

Für Dienstag sind die ersten Schneefälle in diesem Winter angekündigt. Ist der Winterdienst der Kreisstraßenmeisterei dafür gerüstet?

Die Kreisstraßenmeisterei des Dienstleistungsbetriebes im Saale-Holzland-Kreis ist für den Winterdienst gerüstet. Sechs Winterdienstfahrzeuge stehen zur Verfügung sowie eine Schneefräse als Anbaugerät. Beim Streusalzbedarf rechnen wir je nach Witterung mit 500 bis 1000 Tonnen.

Steht die dafür notwendige Mannschaft personell ausreichend zur Verfügung? Und können gegebenenfalls krankheitsbedingte oder Quarantäne-bedingte Personalausfälle beim Winterdienst kompensiert werden?

Es ist ausreichend Personal vorhanden, um jeweils ab 4 Uhr zwei Schichten mit je sieben Mitarbeitern abzusichern. Zudem gibt es drei „Reservefahrer“. Falls dies in außergewöhnlichen Witterungslagen nicht ausreichen sollte, entscheiden wir operativ.

Auf welchen Straßen und auf wie vielen Straßenkilometern wird gestreut und geräumt?

Die Kreisstraßenmeister ist für insgesamt 192 Streukilometer verantwortlich. Der überwiegende Teil davon sind Kreisstraßen. 33 Kilometer liegen auf Ortsdurchfahrten in Gemeinden, die dafür einen Vertrag mit dem Dienstleistungsbetrieb haben. Zudem werden knapp 55 Kilometer durch Fremdfirmen abgesichert, derzeit durch die TSI – Thüringer Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft.