Regelschule Stadtroda: Workshop mit der Youtuberin

Stadtroda  Die 9. Klasse der Stadtrodaer Regelschule gewinnt beim „FinanzTuber“- Wettbewerb ein Treffen mit einer bekannten Youtuberin.

Die 9. Klasse der Stadtrodaer Regelschule hat ein Treffen mit Youtuberin „Klein aber Hannah" gewonnen. Zusammen werden Videoclips zum Thema Müllvermeidung gedreht: Youtuberin Hannah, Yasmin Bolduan, Annabelle Schütz und Sophie Bauer (von links). 

Die 9. Klasse der Stadtrodaer Regelschule hat ein Treffen mit Youtuberin „Klein aber Hannah" gewonnen. Zusammen werden Videoclips zum Thema Müllvermeidung gedreht: Youtuberin Hannah, Yasmin Bolduan, Annabelle Schütz und Sophie Bauer (von links). 

Foto: Lisa Zeh

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„Umweltfreundlichkeit spart Geld“. Das ist der Titel des Gewinnervideos, das die 9. Klasse der Regelschule „Auf der Schönen Aussicht“ in Stadtroda bei dem bundesweiten Videowettbewerb „FinanzTuber“ im vergangenen Schuljahr eingereicht hatte.

In dem Wettbewerb waren Schüler aufgefordert, im Unterricht Videoclips zu Geld- und Finanzthemen zu erstellen.

„FinanzTuber“ ist Teil des Bildungsprojektes der Deutschen Bank und ihrer Stiftungen und richtet sich an die Klassenstufen sechs bis acht. Es soll die Schüler animieren, sich mit grundlegendem Finanzwissen und finanziellen Fragen des Alltags auseinanderzusetzen. Und genau das haben sie auch getan. In ihrem Video befassen sich die Stadtrodaer Schüler mit der Frage, was Finanzen und Umwelt mit Chemie zu tun haben und wie sich durch den Schutz der Umwelt auch noch nebenbei Geld sparen lässt. Mit ihrem Beitrag gewannen die jungen Leute den dritten Preis des Wettbewerbs.

Neben einem Preisgeld gab es als Belohnung für die Klasse noch ein Treffen inklusive Medienworkshop mit einer Youtuberin. Zu Gast war in der Stadtrodaer Regelschule die Hamburgerin namens „Klein aber Hannah“. Vor dem eigentlichen Kurs gab es jedoch erst einmal eine Fragerunde von den Schülern an Hannah. Schon im Vorfeld konnten sich die Schüler Fragen überlegen, die sie der 28-jährigen gern stellen würden. In der knapp einstündigen Sitzung wurde dann alles so gut es ging beantwortet.

Hannah, die neben ihrem Hauptkanal „Klein aber Hannah“ noch einen Kochkanal auf Youtube betreibt, berichtete viel aus ihrem Leben und den Anfängen ihrer Karriere. Im Alter von 23 Jahren, nach Abschluss eines Studiums, begann die gebürtige Österreicherin mit der Betreibung ihres ersten Kanals. Studiert hatte sie „Angewandte Medien“ mit dem Schwerpunkt „Moderation“ und arbeitete auch eine Zeit lang als freie Moderatorin, was ihr vor der Kamera natürlich zu Gute kommt.

Interessiert hat die Schüler auch, wie lang die Youtuberin und ihr Team brauchen, um ein Video zu produzieren. „Die Dauer ist komplett unterschiedlich. Ein Drehbuch zu schreiben, dauert oft drei bis vier Tage. Der Dreh an sich braucht dann einen Tag und die Post-Produktion mit Schneiden und Bearbeiten liegt in etwa bei vier Tagen“, war die Antwort von Hannah.

Für die Schüler sei dabei auch wichtig, sich bewusst zu werden, dass Youtube einem Vollzeit-Job gleichkommt, „den man nicht mal nebenbei macht“. Nachdem die Klasse Hannah mit ihren Fragen gelöchert hatte, folgte der Medienworkshop. Im Rahmen des Biologie- und Chemieunterrichts hatten sich die Schüler im Voraus schon in vier Gruppen aufgeteilt und ein zentrales Thema überlegt. Die entstandenen Videos drehten sich um Themen wie Nachhaltigkeit und Müllvermeidung. Eine Gruppe beschäftigte sich dabei beispielsweise mit der Vermeidung von überflüssigem Badezimmer-Müll, eine andere mit dem Reduzieren von Abfall beim Einkaufen. Alles mit der Unterstützung von Hannah.

Der Workshop mit der Youtuberin war jedoch erst der Anfang eines aktionsreichen Septembers für die Regelschule „Auf der Schönen Aussicht" in Stadtroda. Stolz erzählt Schulleiterin Piola Franke, dass die Regelschule eine von zwei Schulen aus Thüringen sei, die am 24. September zum 5. bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-Siegel nach Berlin eingeladen wurde. „Die Stadt Stadtroda hat dafür einen Kleinbus zur Verfügung gestellt, worüber wir sehr dankbar sind“. Auch in Berlin warten wieder Workshops auf drei ausgewählte Schüler und ihre Begleitpersonen.

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