Erfurter Zoo: Löffelhündin Juba eingeschläfert

dpa
Nach Angaben des Zoos von Mittwoch hatte Juba bereits seit einigen Wochen große Mühe beim Fressen und Schlucken.

Nach Angaben des Zoos von Mittwoch hatte Juba bereits seit einigen Wochen große Mühe beim Fressen und Schlucken.

Foto: Zoopakr Erfurt / Zoopark Erfurt

Erfurt.  Der Erfurter Zoo trauert um Löffelhündin Juba.

Die 13 Jahre alte Hündin wurde eingeschläfert, nachdem auch Therapieversuche nicht den erhofften Erfolg brachten. Nach Angaben des Zoos von Mittwoch hatte Juba bereits seit einigen Wochen große Mühe beim Fressen und Schlucken. Sie war mit gerade einmal fünf Monaten als erste Löffelhündin in die Erfurter Löwensavanne eingezogen.

Die paarweise lebenden, fuchsähnlichen Kleinraubtiere mit den außergewöhnlich großen Ohren kommen ausschließlich in Afrika vor. Damit das in Erfurt lebende Männchen Maputo nicht lange allein bleiben muss, sucht der Zoo nun europaweit mit Hilfe des Zuchtbuchkoordinators eine neue, junge Löffelhündin. Erfurt will so die Zucht der Löffelhunde fortsetzen. Deutschlandweit gibt es nur neun Zoos, die diese Tiere halten.

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