Lichterglanz in der kleinsten Hütte auf Erfurts Weihnachtsmärkten

Erfurt.  Gleich mehrere Weihnachts- und Adventsmärkte gehen in Erfurt am Montag und Dienstag an den Start.

Mit Gesang und Keyboardspiel ist am Montag der Luthermarkt zwischen Lutherdenkmal und Kaufmannskirche eröffnet worden. Mindestens dreimal die Woche werden Schauspiel, Theaterszenen und Musik geboten.

Mit Gesang und Keyboardspiel ist am Montag der Luthermarkt zwischen Lutherdenkmal und Kaufmannskirche eröffnet worden. Mindestens dreimal die Woche werden Schauspiel, Theaterszenen und Musik geboten.

Foto: Marco Schmidt

Zehn Mini-Baumhäuschen mit hell erleuchteten winterlichen Szenen hängen in den Bäumen des Christkindlmarktes am Augustiner. In der Höhe von Kinderaugen. So manche brachten kreiselnde Karussells, Eisenbahnen oder ein Weihnachtsmann auf dem Schlitten schon am Eröffnungstag zum Strahlen.

Mini-Baumhäuser auf Augenhöhe der Kinder

„Die Baumhäuschen sind von uns angefertigt und tatsächlich neu auf dem Christkindlmarkt“, berichtet Toralf Braun, der mit Uwe Machnik das Veranstalter-Duo ausmacht. Weihnachtsengel Solveig und Weihnachtsmann Karsten klärten von der Bühne aus auf, was dort in den nächsten Wochen passieren soll.

Vom 1. Dezember an wird täglich um 17 Uhr hinter ein Türchen des Adventskalenders geschaut. Zudem gibt’s samstags und sonntags ab 15 Uhr Märchenerzähler sowie mittwochs, freitags und samstags Programm. Der Christkindlmarkt öffnet täglich bis zum 5. Januar – außer Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen.

Mit dem Lied „A Merry Little Christmas“ sorgte Kerstin Radtke auf dem Luthermarkt zwischen Lutherdenkmal und Kaufmannskirche für den richtigen Einstieg. Kantor Michael Jahn griff in die Tasten des Keyboards. Pfarrer Tilmann Cremer sprach zur Bedeutung des Wortes Advent und bezog die Ankunft auf die Frage: „Wie empfange ich Besuch?“, diese sei älter als alle Adventsmärkte.

Heinz Jochen Spilker vom Verein Citymanagement lobte das Engagement des Veranstalters, der auch für ein Fortbestehen des Mittelalter-Adventsmarkts gesorgt hat, nachdem dieser nicht mehr hinter dem Dom stattfinden darf und ihm zumindest in diesem Jahr der Hirschgarten verwehrt blieb.

Der Luthermarkt hält sein auf Spezialitäten ausgerichtetes Angebot, das es auch zu Luthers Zeiten so hätte geben können, bis zum 28. Dezember bereit und bleibt vom 24. bis 26. Dezember geschlossen.

„Wir legen Wert auf Kunst und Kultur“, betonte Veranstalter Peter Jahr. Dienstags, donnerstags und samstags ab 18.30 Uhr stehen Musik, Theater und szenisches Spiel auf dem Programm. Auch das Christophoruswerk beteiligt sich mit einer Luther-Aufführung.

Der Puffbohnenmarkt auf dem Wenigemarkt und der mittelalterliche Adventsmarkt auf dem alten Braugold-Gelände machten am Montag gleichfalls ihre Pforten weit auf.

Weihnachtsbindeschau im Felsenkeller öffnet

Zeitgleich mit dem städtischen Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz öffnet am Dienstag die Ausstellung „Florales zur Weihnachtszeit“ im Felsenkeller unterm Domberg. Floristen zeigen dort bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag stimmungsvolle Szenen mit geschmückten Bäumen, Kränzen und Gestecken zum Thema „Holz und Traditionen“.

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