Vermeintlicher Schusswechsel in Erfurt löst Großeinsatz der Polizei aus

dpa, red
Symbolbild

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Foto: Patrick Seeger / dpa

Erfurt.  Passanten und Anwohner alarmierten in der Nacht wegen lauten Knallgeräuschen die Polizei. Diese rückte mit einem Großaufgebot in die Erfurter Innenstadt aus.

Geräusche, die wie ein Schusswechsel klangen, haben in der Erfurter Innenstadt einen größeren Einsatz der Polizei ausgelöst. Passanten und Anwohner hatten die Polizei in der Nacht zu Freitag verständigt, weil sie das laute Knallen als Schusswechsel deuteten, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

Da vom Schlimmsten ausgegangen werden musste, eilten zahlreiche Streifenwagen mit Blaulicht und Sirene in das Stadtzentrum. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Lärm gegen 22 Uhr von einem 19-Jährigen verursacht wurde, der Böller unter Autos geworfen hatte. Der junge Mann sei mit einem Bollerwagen durch die Straße gezogen und habe nicht gekennzeichnete Feuerwerkskörper gezündet. Die Fahrzeuge seien dadurch nicht beschädigt worden. Gegen den Mann sei eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz angefertigt worden. Grund dafür seien der Besitz und das Zünden der nicht gekennzeichneten Böller.

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