Gera. Seit Jahren steigen für die Thüringer Verbraucher die Abgaben zur Entsorgung von Abwasser. Was der landesweite Zweckverband nun plant, um den Klärschlamm zu vergolden.

Seit Jahren steigen für die Thüringer Verbraucher die Abgaben zur Entsorgung von Abwasser. Für Kommunen und Zweckverbände im Freistaat hat sich der Preis für die Verwertung der Reste aus Klärwerken und Klärgruben über Drittanbieter inzwischen verdreifacht. Der vor zwei Jahren gegründete Zweckverband zur kommunalen Klärschlammverwertung Thüringen (KKT) will eine eigene Lösung schaffen, damit die Abwasserentsorgung im Freistaat für die Kommunen wirtschaftlich und für die Bürger bezahlbar bleibt. Und damit sie umweltgerecht den gesetzlichen Regelungen der neuen Klärschlammverordnung in Deutschland entspricht, die spätestens ab dem Jahr 2029 greifen sollen, erläutert der KKT-Verbandsvorsitzende Dietrich Heiland aus Bad Köstritz.