Geplante Bombenentschärfung bringt Bahnfahrplan durcheinander

Göttingen/Erfurt  Am Samstag soll eine Bombe in Göttingen entschärft werden - was auch auf den Regionalverkehr von und nach Thüringen Auswirkungen hat.

Knapp 13.500 Menschen sind in Göttingen von der Bombenentschärfung betroffen. Symbolfoto: Philipp Schulze/dpa

Knapp 13.500 Menschen sind in Göttingen von der Bombenentschärfung betroffen. Symbolfoto: Philipp Schulze/dpa

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Zugreisende müssen sich wegen einer geplanten Bombenentschärfung an diesem Samstag in Göttingen auf Umleitungen und Verspätungen einstellen. Zum Start der Evakuierungsmaßnahmen um 7.00 Uhr halten die Züge der Deutschen Bahn nicht mehr am Göttinger Hauptbahnhof, wie die Bahn auf ihrer Internetseite am Donnerstag mitteilte. Ab 11 Uhr fahren dann gar keine Züge mehr durch die Stadt. Der Fernverkehr wird umgeleitet. Betroffen ist auch der Regionalverkehr von und nach Thüringen.

Dies gilt für den Regionalexpress von Glauchau (Sachsen) über Gera, Jena, Erfurt, Gotha und Leinefelde nach Göttingen und die Regionalbahn von Göttingen über Northeim nach Nordhausen. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen soll eingerichtet werden.

Vermutlich handelt es sich um Bomben-Blindgänger

Die Metronom-Verbindung zwischen Hannover und Göttingen endet in der Evakuierungszeit und Nörten-Hardenberg. Von dort aus wird ein Schienenersatzverkehr nach Göttingen eingerichtet. Auch die anderen Bahnunternehmen im Nahverkehr planen einen Ersatz durch Busse. Ab 18 Uhr soll der Verkehr dann wieder normal laufen.

Bei Bauarbeiten wurde in Göttingen ein verdächtiges Objekt gefunden. Vermutlich handelt es sich um einen Bomben-Blindgänger. Eine Entschärfung ist für den Samstag geplant. Dafür werden Häuser und Wohnungen im Umkreis von tausend Metern evakuiert. Etwa 13.500 Menschen sind davon betroffen. Die Dauer der Bahnhofssperrung richtet sich laut Bahn danach, wie komplex die Entschärfung ist.

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