Astronomische Gesellschaft Greiz gewinnt Reiff-Förderpreis

Marleen Otto vom Ulf-Merbold-Gymnasium und Mathias Thiel, der Vorsitzende der Astronomischen Gesellschaft Greiz.

Marleen Otto vom Ulf-Merbold-Gymnasium und Mathias Thiel, der Vorsitzende der Astronomischen Gesellschaft Greiz.

Foto: Jürgen Jäger

Greiz.  Der Verein erhält 2000 Euro zur Unterstützung von „Jugend forscht“-Projekten.

Im zehnten Wettbewerbsjahr „Jugend forscht“ mit der Astronomischen Gesellschaft Greiz erhielt der Verein den Reiff-Förderpreis 2022. Verliehen wurde er für die kontinuierliche Unterstützung von „Jugend forscht“-Projekten, insbesondere der Projekte von Marleen Otto vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz.

Die Reiff-Stiftung dient der Förderung der Amateur- und Schulastronomie. Im Jahr 2009 wurde sie aus dem Nachlass des Freiburger Architekten Hans Ernst Reiff gegründet. Die Stiftung unterstützt unter anderem die Bochumer Herbsttagung der Amateurastronomen. Auf dieser wird jährlich der Reiff-Förderpreis für Amateur- und Schulastronomie vergeben und ein Vortrag zur Förderung der Zusammenarbeit von Amateur- und Fachastronomen gehalten.

Am 12. November überreichte Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin vom „Haus der Astronomie“, auf dem Campus des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg den Preis in der Kategorie „Jugendarbeit im Amateurbereich und Projekte an weiterführenden Schulen“ an Mathias Thiel, den Vorsitzenden der Astronomischen Gesellschaft Greiz.

Der Verein hatte sich mit dem „Jugend forscht“-Projekt Mikrometeoriten der 17-jährigen Marleen Otto beworben. Otto ist Mitglied des Greizer Vereins und habe laut Thiel bereits neun Projekte bei „Jugend forscht“ eingebracht. Das Projekt Mikrometeoriten habe eine Laufzeit von zehn Jahren. Otto forsche seit dem 13. Lebensjahr daran.

Vom Preisträger wird erwartet, dass die geförderten Projekte im Rahmen eines Beitrags in einer der größeren überregionalen deutschsprachigen Astronomiezeitschriften vorgestellt werden. Dazu zählen Sterne und Weltraum, Astronomie – das Magazin sowie das VDS-Journal. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird zur weiteren Unterstützung der „Jugend forscht“-Projekte verwendet.